In der syrischen Provinz Sweida nahe Israel hatten am Sonntag Gefechte zwischen der religiösen Minderheit der Drusen und sunnitischen Beduinen begonnen. Als Truppen der islamistischen Regierung in Damaskus in die Stadt Sweida einrückten, um dort die Kontrolle zu übernehmen, eskalierte die Gewalt.
Genf
UNO: Fast 80.000 Vertriebene nach Gewaltausbruch in Syrien
Durch die jüngsten Kämpfe im Süden Syriens sind nach Angaben der UNO fast 80.000 Menschen vertrieben worden. Seit dem 13. Juli seien 79.339 Menschen vertrieben worden, davon alleine 20.019 am Donnerstag, teilte die Internationale Organisation für Migration am Freitag mit. Die Wasser- und Stromversorgung in der betroffenen Region Sweida sei zudem zusammengebrochen und ein Mangel an Treibstoff behindere Evakuierungen.