Was die SPD erreichen wolle, sei ziemlich offensichtlich, sagte er nach seiner einstimmigen Nominierung als Kanzlerkandidat durch den Vorstand seiner Partei. "So wie beim letzten Mal (...) wollen wir vorne liegen, stärkste Partei werden." Scholz kündigte an, die SPD werde sich im Wahlkampf für die weitere Unterstützung der Ukraine, für den Erhalt von Arbeitsplätzen, für gute Löhne und für bezahlbare Energiepreise einsetzen. Auch die Zukunft der Rente werde ein Thema werden. "Bei der nächsten Bundestagswahl wird entschieden, ob es eine stabile Rente in Deutschland gibt oder nicht."
Berlin
SPD-Vorstand nominiert Scholz als Kanzlerkandidaten
Nach zäher und kontroverser Debatte hat der SPD-Vorstand Olaf Scholz einstimmig als deutschen Kanzlerkandidaten nominiert. Das gab SPD-Co-Parteichefin Saskia Esken am Montag bekannt. Am 11. Jänner soll die Entscheidung noch auf einem Parteitag bestätigt werden. Ungeachtet schlechter Umfragewerte für die Sozialdemokraten setzt Kanzler Scholz auf Sieg bei der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar.
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