APA
Zyperns Präsident muss sich wegen "Goldener Pässe" erklären
Wenn das Land in einer Krise steckt, macht man alles, was möglich ist - mit dieser Aussage hat Zyperns Präsident Nikos Anastasiades am Dienstag die Praxis der Vergabe zypriotischer Staatsbürgerschaften an Nicht-EU-Bürger gerechtfertigt. Das Staatsoberhaupt steht im Verdacht, selbst davon profitiert zu haben. Der 74-Jährige muss deshalb vor einem eigens gegründeten Ausschuss aus Parlamentariern und Juristen aussagen.