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Italien verschärft in Coronavirus-Krise Ausgangssperre

Im Rahmen einer Verschärfung der seit vergangener Woche geltenden Ausgangssperre hat die italienische Regierung am Freitag die landesweite Schließung von Parks, Grünflächen und Spielplätzen beschlossen. Die schärferen Maßnahmen wurden ergriffen, nachdem die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien wieder sprunghaft angestiegen waren.

© APA (AFP)
 

627 Todesopfer mehr als am Vortag wurden am Freitag in Italien gemeldet - ein Rekordzuwachs seit Beginn der Epidemie. Die Zahl der Todesopfer stieg damit auf 4.032 Personen, teilte der Zivilschutz in Rom mit.

Verboten sind nun auch Freizeitaktivitäten außer Haus, geht aus der neuen Verordnung der Regierung hervor, die bis zum 25. März gilt. Sport im Freien ist zwar weiterhin erlaubt, allerdings nur in der Nähe der eigenen Wohnung. Die Sicherheitsdistanz von einem Meter von anderen Personen muss eingehalten werden. Lebensmittelgeschäfte auf Bahnhöfen werden geschlossen. Reisen zu Ferienwohnungen sind verboten.

3.359 Sanitäter haben sich inzwischen in Italien mit Covid-19 infiziert. Das sind zehn Prozent aller im Land gemeldeten Infektionsfälle, geht aus Angaben des Ärzteverbands Fnomceo hervor, der die Daten des italienischen Gesundheitsinstituts ISS unter die Lupe nahm. Die Zahl der infizierten Sanitäter sei in zwei Tagen um 659 gestiegen, hieß es.

Der italienische Zivilschutz sucht indes 300 Ärzte, die freiwillig bereit sind, das schwer belastete lombardische Gesundheitssystem zu unterstützen. Auf der Webseite des Zivilschutzes können sich Ärzte melden, die vor allem in den am stärksten von der Coronavirus-Krise betroffenen Provinzen von Bergamo, Cremona und Lodi eingesetzt werden sollen.

Italien habe seit Ausbruch der Coronavirus-Epidemie vor genau einem Monat die Zahl der Plätze auf den Intensivstationen von 5.300 auf 7.697 aufgestockt. Ziel sei, die Zahl der Plätze auf 10.000 aufzustocken, sagte Regionenminister Francesco Boccia.

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