In den vergangenen Wochen hat Bundeskanzler Karl Nehammer eine neue Erfahrung gemacht: Es ist für die ÖVP mehr recht als schlecht gelaufen. Das ist unverhoffter Luxus. Denn das erste Jahr seiner Kanzlerschaft war von reichlich Gegenwind geprägt, wie Nehammer selbst gerne betont: „Meine Angelobung fand im Lockdown statt, 80 Tage später brach der Krieg in der Ukraine aus.“ Die schwerste Hypothek erwähnt der Kanzler weniger gern: Fast ein Jahr lang fungierte der ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss als verlässlicher Lieferant von Pannen, Problemen und Peinlichkeiten.
Nehammer hält "Rede an Nation"
Die Neu(er)findung eines Nachlassverwalters
Bundeskanzler Karl Nehammer war bisher als Nachlassverwalter der Kurz-Erfolge ausgelastet. Jetzt will er vor der Wahl 2024 in der Kanzlerrolle mehr Profil zeigen. Kann die Übung gelingen?
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