Essay der WocheDas Janusgesicht der Grazer Kommunisten

Einige Gruppierungen in der steirischen KP üben sich in einer eigentümlichen Pflege ihrer geschichtlichen Wurzeln.

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© © MARGIT KRAMMER/ BILDRECHT WIEN
 

Seit 1992 gibt es in Graz den Mieternotruf der KPÖ, und seither beraten Politiker dieser Partei Mieter bei Schikanen durch Vermieter, bei Kündigungen und Räumungsklagen, überprüfen Mietverträge, Betriebskostenabrechnungen sowie die Rechtmäßigkeit und Höhe von Provisionen. Sie unterstützen in Not Geratene auch mit Beträgen aus einem durch persönliche Einzahlungen dieser Politiker gespeisten Hilfsfonds. Im September dieses Jahres, knapp 30 Jahre nach Beginn dieser verdienstvollen Tätigkeit, stellt die KPÖ die Bürgermeisterin. „Helfen statt große Reden“ erwies sich dabei als höchst erfolgreiches Motto. Auf bereits vor ihrer Wahl zur Bürgermeisterin affichierten Plakaten hat Elke Kahr auch für die Zukunft ihre Hilfestellung in Wohnungsbelangen angekündigt.

Kommentare (13)
Zwiepack
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Wenn die Praxis wichtiger ist, als die Theorie

könnte man Frau Kahr vorsichtig eine Chance geben.

Ragnar Lodbrok
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Die Kpö hat keine Rechtsradikalen

in ihren Reihen. Hetzen nicht gegen Menschen mit anderer Hautfarbe, Sexualität oder gegen Flüchtlinge. Die KPÖ betreibt keine Freunderlwirtschaft von epischem Ausmaß oder betoniert unsere Stadt zu. Wovor habt ihr Angst???

buspepi
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Mittlerweile sind gefühlt schon mehr Kommentare

zur KPÖ Graz erfolgt als die ÖVP bei der vergangenen GR-Wahl Stimmen erhielt.

All den Warnern vor der zu erwartenden Stalinisierung von Graz sei empfohlen, beim nächsten Mal zur Wahl zu gehen, denn Nichtwählen bedeutet Billigung jeden Ergebnisses.

Das einzige, vor dem sich alle diese Kommentatoren wahrlich zu fürchten scheinen ist, dass das Rot-Grün-Rote Programm Erfolg hat und Graz lebenswerter für alle Bewohnerinnen und Bewohner wird. Nicht auszudenken was es bedeutete wenn die "Linkslinken" was richtig machten. Da müssten wohlkultivierte Vorurteile ja überdacht werden....

Baldur1981
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haha

Tolle Löschpolitik der Kleinen Zeitung

Kleine Zeitung
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Forenregeln

Es gibt keine Löschpolitik, wie Sie es nennen, jedoch entfernen wir etwa ausnahmslos Beleidigungen, Hetze, Rassismus und unwahre Behauptungen.
Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

Heike N.
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Wahrscheinlich habt ihr Eure eigene Definition

von Wahrheit.

Ich hab das in letzter Zeit oft genug gespürt, bin es aber leid mich darüber zu beschweren.
Meine Reaktion darauf habt ihr bekommen, fragens in der Abo-Abteilung nach

Ragnar Lodbrok
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Aha....

...siehe Artikel...

Baldur1981
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??

Es ist weder Hetze, Rassismus noch unwahr, wenn man erwähnt, dass die Kleine Zeitung nicht aufhören kann, Beiträge über die KPÖ zu bringen, die es so über rechte Parteien nie gab.

ritus
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Wenn Sie die Beiträge der Kleinen...

...über ALLE politischen Richtungen aufgeschlossen und ohne Hass und Vorurteil lesen würden, müssten Sie feststellen, dass Ihr Beitrag einfach nicht stimmt. Genau deswegen lese ich die Kleine, auch wenn mache Meinungen schon fast weh tun.
In einem Punkt muss ich Ihnen wohl leider recht geben.
Einige Beiträge unmittelbar nach der Wahl waren weit unter dem von mir geschätzten Niveau der Kleinen. Meinungsfreiheit ok, aber da war schon blanker Hass und Verachtung von eigentlich gebildeten "Experten". von Sympathisanten der jetzigen Opposition.
Was wiederum meine Erkenntnis bestätigt, dass Bildung auch nicht vor -hoffentlich temporärer, emotionsgetriebener = Dummheit schützt.
Ich persönlich hoffe und glaube, dass Frau Kahr und ihre Partei, gemeinsam mit ihren Koalitionspartnern die Grazer Bevölkerung durch konstruktive, wirtschaftsfreundliche, sozial ausgewogene und friedliche Arbeit für Graz "revolutionieren" kann.

menatwork
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Was veranlasst die Intelligenzija ....

Wahrscheinlich der intellektuelle Wunsch sich mit Quellen selbst zu beschäftigen, statt der Auswahl von Vorlesern zu trauen.
Denn oft sind diese nicht vertrauenswürdig, sie neigen zum selektiven Herausgreifen von Zitaten aus dem Zusammenhang oder sind gar nicht in der Lage einen Text in seiner Gesamtheit zu erfassen.

So befasst sich Lenin in der gegenständlichen Schrift ausführlich mit den Ereignissen rund um 1948, den Erfahrungen der Pariser Kommune und kommt erst dann zu seinen Schlüssen.
Diese kann man ablehnen, aber nur falsch ist es natürlich auch nicht, dass man sich der gewaltsamen Angriffe und dem Terror der Konterrevolution nicht bloß mit Worten entgegenstellen kann.

Wer das ganze Buch liest, ist jedenfalls deutlich besser dran als mit den - letztlich nur vom politischen Standpunkt des Autors definierten - selektiven Auszügen.

Über die skurlille Schlagzeile verlier ich erst gar kein Wort, ist ja peinlichst.

menatwork
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statt 1948 natürlich 1848, bürgerliche Revolution

So rasch geht das mit dem Verfälschen.

heri13
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Die Frau Kahr ist mit der Kpö stimmenstärkste Partei in GRAZ geworden.

Das zu recht,denn sie ist die einzige für die der Bürger an erster Stelle steht.
Bei den Türkisen sind nur die Miethaie und Abzocker aus ihren Kreisen wichtig.
Das haben die GRAZER erkannt,und sie zum teufel gejagt.

ritus
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Vielleicht ist der Teufel ja einer von ihnen...

...und wird sie die nächsten Jahre warmhalten und auf ihr Comeback vorbereiten. Wird sicher passieren. Wann das sein wird, hängt von der Politik der Grazer KPÖ und Ihrer Koalition ab. Ich hoffe, sie finden schnell einen gemeinsamen Weg zur Bewältigung der anstehenden Arbeit. Von überzeugenden Ideen und Projekten für die Zukunft einmal abgesehen. Die Opposition wird alles dransetzen, sie zu diskreditieren und sabotieren. Dass sie das können, haben sie ja schon in der Vergangenheit bewiesen, als sie noch Koalitionspartner waren. Nur ab jetzt eben im Turbo-Modus.