Corona-AmpelSalzburg bleibt orange, steigender Trend erwartet

Die wöchentliche Risikoeinschätzung des Prognose-Konsortium färbt die Ampelkarte einmal mehr bunt. Während in Salzburg und Vorarlberg hohes Infektionsrisiko herrscht, im Burgenland, in der Steiermark und in Niederösterreich stuft das Gremium das Risiko gering ein.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
++ THEMENBILD ++ CORONA-AMPEL
Das Infektionsgeschehen in Österreich bleibt weiterhin höchst unterschiedlich. © APA/Barbara Gindl
 

Die Corona-Situation in Österreich ist erneut unterschiedlich: Obwohl der Trend in allen Bundesländern nach oben geht, wurde lediglich für Salzburg ein hohes Ansteckungsrisiko - also die Farbe orange - festgestellt. Mittleres Risiko gibt es in der gelben Zone, in die Wien, Kärnten, Oberösterreich, Vorarlberg und Tirol eingeordnet wurden. Vorarlberg hätte aufgrund der Fallzahlen auch als Orange eingestuft werden können. Im Rest des Landes ist das Risiko gering. Die günstigsten Werte haben weiterhin das Burgenland und Niederösterreich. Auf den Intensivstationen herrscht bundesweit geringes Systemrisiko.

Auch in der vergangenen Woche dominierte die Delta-Variante das Virusgeschehen. Es wurden 1.226 Verdachtsfälle (PCR-basierte und sequenzierte Fälle) detektiert, was einem Anteil von 77,45 Prozent an allen getesteten Fällen entspricht.

Steigender Trend erwartet

Das Konsortium ging österreichweit von einem steigenden Trend des Fallgeschehens aus. "Wie letzten Sommer zeigt sich ein punktuierter Fallanstieg, der charakterisiert ist von Zeitspannen mit höheren Anstiegen gefolgt von mehreren Tagen bzw. Wochen mit annähernd konstanter Dynamik", hieß es in der Prognose. Die von großen Clustern getriebene starke Zunahme der Fallzahlen habe sich in den meisten Bundesländern wieder abgeflacht. Angesichts der Öffnungsschritte einhergehend mit niedrigen Durchimpfungsraten etwa bei Jüngeren sei die Möglichkeit sprunghafter Entwicklungen im Zusammenhang mit größeren Clustern weiterhin gegeben.

Die aktuellen Prognosen gehen von einem Infektionsgeschehen von rund 490 Fällen pro Tag aus. Am 5. August wird laut Konsortium eine Sieben-Tages-Inzidenz von 39,2 erwartet. Die Entwicklung in den Bundesländern ist unterschiedlich: Die Spannbreite reicht dann von 20 in Burgenland bis 73 in Salzburg.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!