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An zweitem AmtssitzVan der Bellen traf Landeshauptleute in Mürzsteg

Im Zuge der Landeshauptleutekonferenz sprach der Bundespräsident mit den Landeschefs über das Ende des Corona-Lockdowns. Hans Peter Doskozil fehlte.

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© APA/BUNDESHEER
 

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Mittwoch die Landeshauptleute zu einem informellen Austausch an seinem zweiten Amtssitz im steirischen Mürzsteg getroffen. Anlass ist die heute und morgen stattfindende Landeshauptleutekonferenz. Thema war unter anderem das heutige Ende des Corona-Lockdowns, begleitet von umfassenden Öffnungsschritten.

Die Pandemie hatte im vergangenen Jahr auch auf die Abläufe der LH-Konferenz ihren Schatten geworfen. Statt physischer Treffen standen zumeist Videokonferenzen am Programm. Das Zusammenkommen heute und morgen in Bad Aussee findet nun wieder von Angesicht zu Angesicht statt. Bei der Themensetzung spielt freilich die Corona-Pandemie weiter eine gewichtige Rolle, so werden etwa die Auswirkungen und Kosten der Pandemie breiten Raum einnehmen.

Van der Bellen hatte die Einladung schon vor längerer Zeit in Absprache mit dem steirischen Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz Hermann Schützenhöfer (ÖVP) ausgesprochen, teilte die Präsidentschaftskanzlei mit.

Doskozil fehlte 

Gekommen waren alle Landeschefs mit Ausnahme des burgenländischen Landeshauptmannes Hans Peter Doskozil (SPÖ), der wegen einer Festsitzung des Landtages zu 100 Jahre Burgenland verhindert war.

Der Bundespräsident betonte, dass er das Gespräch mit den Landeshauptleuten suche, "wann immer ich in einem Bundesland unterwegs bin". Dabei erfahre er immer "viel über die Stimmung und von den Sorgen und Hoffnungen des jeweiligen Bundeslandes". Diesen Austausch schätze er sehr.

Nach der Begrüßung gab es für die Landeschefs eine Führung durch die Räumlichkeiten des zweiten Amtssitzes, des Jagdschlosses Mürzsteg. Dieser war 1947 in der Steiermark eingerichtet worden war. Hintergrund war, dass Mürzsteg außerhalb der russischen Besatzungszone lag. Das Jagdschloss ließ sich Kaiser Franz Joseph 1869 erbauen.

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