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"Völlig abgehoben"Grüne Breitseite gegen Kampagne von WKÖ-Präsident Mahrer

Die Grünen, allen voran Klubobfrau Sigrid Maurer, schießen sich auf die von der ÖVP dominierte Wirtschaftskammer und deren Präsidenten Harald Mahrer ein.

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Grüne Klubchefin Sigrid Maurer übt Kritik an der WKÖ
Grüne Klubchefin Sigrid Maurer übt Kritik an der WKÖ © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Der ÖVP-Wirtschaftsbund möchte, dass Langzeitarbeitslose Jobs in ganz Österreich annehmen müssen und ihr Arbeitslosengeld auf unter 40 Prozent gesenkt wird. Dies berichtete die "Presse" am Freitag unter Berufung auf ein internes Arbeitspapier des Wirtschaftsbunds. Chef des Wirtschaftsbundes, einer ÖVP-Teilorganisation, ist Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer. SPÖ, FPÖ und Gewerkschaft reagieren empört. Widerstand kam auch vom Koalitionspartner, den Grünen.

Die Kritiker werfen der ÖVP soziale Kälte und Verachtung für Arbeitslose vor. Der ÖVP-Bund will mit den Maßnahmen hingegen mehr Menschen in Beschäftigung bringen. Kurt Egger, Generalsekretär des Wirtschaftsbundes, erklärt das Positionspapier des Wirtschaftsbundes so, dass aktuell viele Unternehmer darüber klagen würden, keine Mitarbeiter zu finden, sowohl Facharbeiter als auch für ganz normale Tätigkeiten. Und es könne doch nicht sein, dass "in Zeiten einer Wirtschaftskrise mit Rekordarbeitslosigkeit Tausende offene Stellen unbesetzt sind".

Kritik von Sigrid Maurer: "Nicht mit uns"

Heftiger Widerspruch kommt dazu von Grüne Klubchefin Sigrid Maurer: "Nicht mit uns. Es werde beim Arbeitslosengeld keine Absenkung unter die derzeitigen 55 Prozent geben", erklärt die Klubobfrau auf Ö3." Die Wirtschaftskammer hat hier was falsch verstanden. Wir haben in der Regierung die Halbierung der Armut beschlossen und nicht die Halbierung des Arbeitslosengeldes".

In Anspielung auf einen Prüfbericht der Wirtschaftskammer, der die hohen Ausgaben der Wirtschaftskammer hinterfragt, meint Maurer: "Ich habe den Eindruck dass manche Wirtschaftskammerfunktionäre völlig abgehoben agieren. Sie gönnen sich Mitgliedschafen in Yacht- und Golfclubs, während sie gleichzeitig arbeitslosen Menschen das letzte Hemd nehmen wollen".

 

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Danke für Ihr Verständnis.

derdrittevonlinks
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Die teuerste Partei

Die ÖVP ist die teuerste Partei ever.
Schüssel, Eurofighter U-Ausschuß, Grasser, Buwog U-Ausschuß, Waldheim, schwarze Liste, Kurz, Regierung 1 und 2, Blümel, Sobotka.
Nichts als Kosten!

derdrittevonlinks
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Nichts als Kosten, ...

....nebst ökosozialer Einbußen.

Rinder
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Arbeit

In meiner Jugend war es selbstverständlich, dass man Arbeit auch auswärts annahm. Die Unterstützung wurde sonst gekürzt oder eingestellt. Ewig kann man nicht vom Steuergeld leben, und je mehr gezahlt wird, wird noch mehr verlangt. Dies kann auf Dauer nicht gut gehen.

unterhundert
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Von Graz, oder Graz Umgebung,

dies war in den 70gern und auch noch viel später normal. Bauarbeiter ect. müssen dies auch heute noch machen. Was ist da schlecht daran.. Aber, die jungen wollen ja nicht einmal BEZAHLTE Überstunden machen, aus Angst um Ihre Freundin... wurde mir bei einem Gespräch mit einem Unternehmer berichtet. Es ist so, viel verdienen mit möglichst wenig Leistung..

gluca
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Dadurch hast den Rinderwahn bekommen ?

Die Flexibilität hat natürlich ihre Grenzen.
Es gibt Sparten da ist der Ortswechsel heute noch üblich

strohscw
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Schau schau,

der Basti hat die Wirtschaftskammer zu Hilfe gerufen mal irgendeinen Ärger zu produzieren um von der Blümelmisere abzulenken.

Die altbekannten ÖVP-Nebelkerzen, wenn der Sumpf um die ÖVP immer undurchdringlicher wird!

gluca
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Diese Nebelgranate kommt vom Wirtschaftsbund

und nicht von der WKO

Lodengrün
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Bravo

Sie haben es richtig gesehen. Man muss wenn es heiss wird eine andere Front schaffen. So kann man dann z.B. sagen es ist genug mit der FPÖ und hat schon seit 21 Tagen die Plakatwände für die nächste Wahl bestellt als auch die Finanzierung dafür sichergestellt:

Balrog206
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Du

Meinst die gleiche Front als wenn der Ögb weniger Arbeitszeit verlangt bei gleichem Lohn ? Sind die gleichen Nebelkerzen wie die der Wko !

Arthurd63
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Eine funktionierende Wirtschaft sichert unser aller Wohlstand, eine funktionierende Sozialpartnerschaft eine (halbwegs) gerechte Verteilung.

Es geht um das Gleichgewicht: Wenn allein die Wirtschaftskammer bestimmt, würde zB.

auch älteren Steuerzahlern, die nach Jahrzehnten Vollbeschäftigung unverschuldet arbeitslos werden, zuerst das Arbeitslosengeld auf 40% gekürzt und im Anschluß die Sozialhilfe gestrichen

Das ist ebensowenig OK wie der Vorschlag, jemanden mit Familie & Lebensmittelpunkt Stmk einen Job in Vbg. aufzuzwingen.

Hapi67
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Arbeitswillige per Selbstdefinierung

sollten zwecks Vermittlungschancen von den Arbeitslosen(künftige Bezeichnung Arbeitsunwilligen)getrennt werden mit mehr Unterstützung.

Konzentration auf die Willigen mit Schulung und Vermittlung und den großen Rest auch in Zeiten von Vollbeschäftigung ab in die Mindestsicherung-dort können Sie sich mit Ihren Trägervereinen Spö, Gewerkschaft, AK und diversen Organisationen interessanten Diskussionen und Problematiken der Arbeitswelt widmen, die sie nicht verstehen.

Vielen Dank

schadstoffarm
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du hast leicht lachen

als gelernter Präpotenter bist immer gefragt.

Reipsi
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Wäre e richtig

Es gibt ja so viele die keinen Pock auf arbeiten haben und das Geld kommt aus der Druckermaschine, wird net funktionieren.

Irgendeiner
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Reipsi,wenn Du mehr Jobs hast

als Suchende,nichtmal dann kannst das so sehen MCDonalds ist für einen mit Familie keine Alternative,aber wenn das Verhältnis umgekehrt ist,ist das mit Sicherheit eine freche Unterstellung
und nie war das Verhältnis so unausgewogen zuungunsten von Arbeitnehmern wie heute und bald geht noch mehr in Konkurs.

erstdenkendannsprechen
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ich glaub es geht aber da hauptsächlich um sparten,

in denen man auf arbeitskräfte aus dem ausland angewiesen ist: tourismus zb.

schadstoffarm
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endlich einmal Materie

von der du reichlich Ahnung hast.

UHBP
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@rei..

Die keinen Pock auf arbeit haben, können ja immer noch Unternehmer werden. Da leben sie dann von Zuschüssen, Förderungen, Beihilfen, und das ganz ohne jemals dafür eingezahlt zu haben.

mtttt
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Rote Traumwelt

in der Sie leben. Als Unternehmer, ich spreche für Klein- und Mittelbetriebe ist man auf sich selbst gestellt, ohne Fangnetz. Die Zuschüsse, Förderflut, Beihilfen existieren nur in Hinterzimmern von AK oder ÖGB, reicht für billige Polemik, und Applaus von Ahnungslosen.

gonzolo
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Eigenartig, mttt …

immer wenn hier welche für sich – repräsentativ für die kleinen und mittelständigen Unternehmen – sprechen, drischt man mal prophylaktisch auf die Arbeitnehmer ein. Wieso eigentlich nicht auf die Großen und Größten unter den „armen“ Arbeitgebern – die, die die besten Lobbys und die besten Netzwerke in die Fördergeldspeicher haben und den Rahm dort abschöpfen – hm?!

Ja ja – ich weiß schon, mttt – am Applaus von Ahnungslosen für deine Polemik wird´s wohl nicht mangeln … und wenn dann auch Mahrer, Kapsch & Co. deinen „Expertisen“ Beifall spenden können, dann weiß ich, für welche Interessen du hier deine Elaborate reinpostest …

mtttt
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Siehst gleich blutrot

Gonzolo. Weder habe ich auf Arbeitnehmer eingedroschen noch interessieren mich Befindlichkeiten der Großkonzerne. Ich lebe vom täglichen Einsatz für meine Firma, Applaus oder rote Striche sind mir wurscht, davon kann ich keinen Aufwand abdecken oder Mitarbeiter zahlen. Und übrigens, zu all diesen Meldungen hier: Rot ist blind am Missbrauchsauge, und vertreibt damit die Arbeiterschaft zu blau.

gonzolo
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Die „Befindlichkeit“ der Großkonzerne sollte dich sehr wohl interessieren, mttt

anstatt stets – immer wenn es um dieses Thema geht – auf die „der Arbeitnehmer ist des Unternehmers Feind“-Automatik aufzuspringen und diese zu strapazieren … abgesehen davon liegt es offenbar grundsätzlich in den Genen von Unternehmern – egal welcher Betriebsgröße – prinzipiell mal zu jammern, wie schlecht es einem geht. Wenn man dann wahrnimmt, in welch komfortablen und vermögenden Lebensrealitäten diese Jammernden dann leben, wird die Inszenierung dieses Klischees deutlich.

Der Arbeitnehmer wird den Kleinunternehmer und Mittelständischen nicht „fressen“ – das erledigen die Großen und ganz Großen, damit sie dann als faktische Monopolisten den Preis diktieren können.
Reichwerden ist kein Sozialprojekt – und das Thema Umverteilung ist mitnichten ein Begriff aus einer vergangenen Zeit des Klassenkampfes – denn dieser ist heute aktueller und brisanter denn je. Die Amerikanisierung der Arbeitswelt - nämlich die Arbeitnehmer als billiges Produktions*material* zu betrachten – ist allgegenwärtig.
Wer blind am „Missbrauchsauge“ ist, zeigen jene kleinen Wirtschaftstreibenden, die dem Irrglauben unterliegen, dass die Türkisen für deren Interessen arbeiten – Strache hat ja den Mund in Ibiza zum Leidwesen der damaligen Regierung nicht halten können und offenbart, was der Plan ist. Und was die Arbeiterschaft zu Blau treibt, sind perfekt orchestrierte Kampagnen im Dauerfeuer, die zielgenau auf schlichte Gemüter gerichtet sind.

Balrog206
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Uh

Nur dafür müsstest zu uns Vorleistung treten ! Sonst hättest dich ja schon gemeldet !

Irgendeiner
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Ja, Frau Maurer,spät kömmt ihr doch ihr kömmt.Und ich stell mir das ungeheuer spannend vor, den m Gegensatz zu den meisten die etwa glauben man renne bei Flucht nicht weg damit man nicht die Gurgel durchgeschnitten kriegt sondern um in ein Sozialsystem zu kommen,daß man nicht kennt,hab ich noch Vorstellungsvermögen.

Ich bin also ein junger Mann,sagma in Wien,ich lern ein Mädel kennen, wir gründen ein Hausstand,haben Kinder und kaufen uns auf Raten eine der dort sündteuren Kleinwohnungen.Und dann verlier ich den Job, find keinen und muß nach Tirol, zu Bastis Spendern,weil die Einheimischen das dort meiden wegen dem Lohn.Und naja,ich muß gehen,ist die Frage ob meine Frau mitwill,aber die hat vielleicht einen Job den sie nicht verlieren will, Alleinverdiener gibts heute kaum noch,die Kinder aus dem Umfeld zu reißen ist auch hochproblematisch und so muß ich wohl allein meinen Lebensmittelpunkt verlassen und zu den mit der knödelnden Sprache gehen,meine Ehe wird kriseln, wenn meine Kinder mich sehen werden sie Mutter fragen wer der fremde Mann ist,mein Sexualleben ist auf Null reduziert oder ich riskier eine Scheidung, meiner Frau gehts ebenso,ich hätte in Wien eine Wohnung und muß mir in Tirol eine Zweitunterkunft beschaffen und bezahlen und das alles weil ein Erbsenzähler Schnapsideen hat,das ist übrigens nicht der erste Anlauf,Zumutbarkeitsgrenzen aufzuweichen,wenn Bilanzkasoerln den Manchesterliberalismus wiedereinführen wollen halt..

Balrog206
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Irgi

Dann gehst eben lkw fahren od Paket zustellen Lager arbeiten irgendwo gibts bestimmt was zu tun !

Irgendeiner
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Roggi,ich bin kein junger Mann,sei froh,und bei der Post sind sie voll,dort haben

auch Betriebswirte frech gemurkst auf meine Kosten als Kunde und auf Kosten der Arbeitenden,und einen LKW Führerschein besitz ich nicht,alles hab ich auch nicht gemacht ,und ich such auch keinen Job Roggi,ich beherrsche nur das role-taking im Gegensatz zu anderen und kann mir vorstellen wie es wäre wenn ich als junger Familienvater zwangsweise nach Timbuktu müßte weil ein Erbsenzähler zum Ruhm der Bilanzen kräht.Und Roggi,die Suche ist nicht nach Tätigkeiten an sich,da könnt ich zu Unzähligem raten,ich tratz zum Beispiel gern Mausbärlis,ist aber eine ehrenamtliche Tätigkeit,unbezahlt,die Suche geht nach bezahlten Dingen, das schränkt es sehr ein und bei vielen muß es genug sein für eine Familie und kein Almosen,aber das hast du vermutlich selbst nie getan,ist aber nicht nur teuer sondern belohnend auch.Weißt Du Roggi,ich bin kein Flüchtling,kein Arbeitsloser, keine alleinerziehende Mutter, kein Kind,ich bin nichtmal Sozialdemokrat oder Christ,aber am Elend anderer vorbeigehen darf ich trotzdem nicht,weil ich ein Mitbürger bin und ich tu das was ich am besten kann,ich züchtige Nullen die zur Unmenschlichkeit aufrufen und da bin ich recht formidabel,ich sagte ja,ich hab einen schlechten Ruf zu verteidigen,man lacht.

Balrog206
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Am Elend

Nicht vorbei gehen hast nat recht , es geht um die vielen tsd die sich innerlich schon verweigern eine Arbeit anzunehmen , und die gibts !! Niemand will das jemand hde km auf Dauer fort muß , wir sind keine Amis!

 
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