Sie waren ein Prestigeprojekt der türkis-blauen Bundesregierung, gleichzeitig von Anfang an umstritten. Seit dem Schuljahr 2018/19 werden Kinder mit mangelnden Sprachkenntnissen großteils in separaten Deutschförderklassen unterrichtet, in der eigentlichen Schulklasse werden Fächer wie Sport oder Werken absolviert. Nun sollen die starren Vorgaben aufgeweicht werden: Am Mittwoch wird im Ministerrat eine Reform beschlossen, die den Schulen mehr Autonomie einräumen soll.
Reform geplant
„Nichts spricht für Deutschförderklassen in dieser Form“
Kritik an den Deutschförderklassen gab es seit deren Einführung. Nun sollen die
Schulen mehr Spielraum bekommen.
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