Von einem „Tag der Befreiung“ hat Donald Trump gesprochen, als er vergangene Woche die meisten anderen Staaten mit einer Welle an Einfuhrzöllen überzogen und damit seine Axt an das bestehende System des Welthandels angesetzt hat. Doch der US-Präsident ist nicht der einzige, der diesem System den Kampf ansagt: Vertreter der sogenannten Gemeinwohl-Ökonomie, die sämtliche wirtschaftlichen Aktivitäten statt auf Gewinne auf Frieden, Menschenrechte, Demokratie und Nachhaltigkeit ausrichten wollen, wälzen ebenfalls weitreichende Umsturzpläne. In der Studie „A New Paradigma für die EU‘S Global Trade Strategy. Ethical World Trade and Economiy for the Common Good“ legen die Autoren Christian Felber, Brigitte Herrmann und Jürgen Knirsch ihre Vorstellungen dar.
Handelskrieg
Der Traum von einem gerechten Handelssystem
Der US-Präsident ist nicht der einzige, der den Welthandel auf den Kopf stellen will. Um die Welt friedlicher und gerechter zu machen, brauche es ein neues System, sind Gemeinwohl-Ökonomen überzeugt.
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