Zweieinhalb Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat die Bundesregierung endlich auch die Sicherheitsdoktrin der Republik überarbeitet. Das 51 Seiten umfassende Papier, das der Kleinen Zeitung vorliegt, steht wenig überraschend ganz im Zeichen der geänderten Sicherheitslage am Kontinent. Die Sicherheitsstrategie erfülle den Zweck, die österreichische Bevölkerung „bestmöglich vor anhaltenden und absehbaren Risiken und Bedrohungen des nächsten Jahrzehnts zu schützen.“
Sicherheitsdoktrin
Regierung schließt „militärischen Angriff auf EU“ nicht mehr aus
Österreich will die - seit 1995 existierende - Kooperation mit der Nato ausbauen. Und erwartet sich, dass die EU Österreich zu Hilfe kommt, falls es angegriffen wird.
© Bundesheer/Rainer Zisser