In einer 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern für die Jahre 2018 bis 2022 wurde als Ziel festgelegt, durch den Ausbau der Sprachförderung im Kindergarten die Zahl der außerordentlichen Schüler in der ersten Schulstufe um 20 Prozent zu senken. Dieses Ziel wurde klar verfehlt, zeigt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Neos durch Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP). Im Gegenteil: Die Zahl wuchs sogar deutlich an.
Elementarpädagogik
Ziel bei Sprachförderung im Kindergarten klar verfehlt
Statt die Zahl der außerordentlichen Schülerinnen und Schüler um 20 Prozent zu senken, wuchs sie um rund 17 Prozent an, in der Steiermark sogar um 31 Prozent.
© APA / Eva Manhart