Gabriel Boric in Porträt Chile: Ein 35-jähriger Präsident mit Tattoos und einer epochalen Aufgabe

Linkskandidat Gabriel Boric siegt überraschend deutlich in Chile.

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Vor zehn Jahren war der bärtige Mann mit den Unterarmtattoos den meisten Chilenen noch unbekannt © AFP
 

Die Wahllokale hatten kaum drei Stunden geschlossen, da war halb Chile schon in Feierlaune. Um kurz nach 21.00 Uhr tanzten, feierten, sangen und warteten bereits Zehntausende im Zentrum von Santiago auf Gabriel Boric, den strahlenden Sieger der Präsidentenstichwahl. Er kam wie immer im Wahlkampf im Jackett, aber ohne Krawatte. Sein Auto bahnte sich mühsam den Weg durch die Menge. Die letzten Meter zur Bühne musste der 35-Jährige zu Fuß zurücklegen. Dann stieg Boric auf die Bühne, holte einmal kurz Luft und sagte, an seine Anhänger wie an sich selbst gerichtet: „Wir stehen mit den Füßen auf der Erde“ und meinte damit, dass Entscheidungen in Chile künftig nicht von seiner Regierung innerhalb der vier Wände des Präsidentenpalastes getroffen würden, sondern kollektiv und nachvollziehbar.

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Danke für Ihr Verständnis.

heri13
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Die CIA wird es ,wie beim Pinochet schon richten.

Ach da haben Millionen aus den USA ,zum Aufstieg des Diktators beigetragen.
Es kann nicht sein, das es im CIA einflußgebietes einen Linken Präsidenten gibt.

Amadeus005
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Ihnen mehr Glück mit einem 35-Jährigen

Wir hatten ihn schon. 🥺