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''Sind unendlich dankbar''Trump zu D-Day-Gedenken in Frankreich

Gemeinsam mit Frankreichs Präsident Macron und anderen Staats- und Regierungschef nimmt US-Präsident Donald Trump an einer Gedenkfeier teil.

Donald Trump
© AP
 

US-Präsident Donald Trump ist für die Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Landung der alliierten Truppen in der Normandie vor 75 Jahren in Frankreich eingetroffen. Trump und First Lady Melania landeten am Donnerstag auf dem Flughafen der französischen Stadt Caen.

Auf dem US-Militärfriedhof Colleville-sur-Mer bei Bayeux wollen sie gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und anderen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkfeier zum Jahrestag des sogenannten D-Days teilnehmen.

"Wir sind unendlich dankbar"

Trump schrieb am Donnerstag auf Twitter, bei den Feierlichkeiten in der Normandie solle an einige der mutigsten Menschen erinnert werden, die je gelebt hätten. "Wir sind unendlich dankbar!"

Der britische Thronfolger Prinz Charles und seine Ehefrau Camilla haben unterdessen bei einem Gottesdienst in der Normandie der Landung der alliierten Truppen im Zweiten Weltkrieg gedacht. Prinz Charles und Camilla kamen am Donnerstag gemeinsam in die Kathedrale von Bayeux. Das Bauwerk ist eines der bedeutendsten Gotteshäuser in der Normandie.

Auch die scheidende britische Premierministerin Theresa May und der Chef der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, kamen zu dem Gottesdienst. May hatte zuvor mit dem französischen Präsidenten Macron in Ver-sur-Mer eine Gedenkzeremonie abgehalten. Macron traf sich im Anschluss daran mit zwei französischen Veteranen.

D-Day-Zeremonie

Trump, Macron, May, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere Staats- und Regierungschefs hatten bereits am Mittwoch an einer D-Day-Zeremonie in der südenglischen Hafenstadt Portsmouth teilgenommen. Von dort aus waren damals Zehntausende Soldaten in Richtung Frankreich aufgebrochen.

Am 6. Juni 1944 waren alliierte Truppen im Zweiten Weltkrieg in Frankreich gelandet, das von Deutschland besetzt war. Die größte Landungsoperation der Militärgeschichte hatte entscheidende Bedeutung für den weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges. Sie markierte den Auftakt der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Deutschland vom Westen her.

Begrüßung durch Macron

Trump hat seinen französischen Amtskollegen Macron am Donnerstag für die Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Landung der alliierten Truppen in der Normandie begrüßt. Die beiden Staatschefs trafen auf dem US-Militärfriedhof Colleville-sur-Mer bei Bayeux zusammen, wo es 9.380 amerikanische Soldatengräber gibt.

An der Begegnung nahmen auch die Ehefrauen Brigitte Macron und Trump teil. Auf dem Friedhof in unmittelbarer Nähe des US-Landebereichs Omaha Beach versammelten sich rund 12.000 Menschen zu der Gedenkfeier, wie der Friedhof mitteilte. Er wird von der American Battle Monuments Commission verwaltet, einer öffentlichen US-Einrichtung.

Zehntausende Soldaten der Alliierten waren vor genau 75 Jahren an den Stränden der Normandie gelandet. Der sogenannte D-Day markiert den Auftakt der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Deutschland vom Westen her.

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