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Absturz der RechtenRechtsschwenk brachte Sozialdemokraten den Sieg

Die von Mette Frederiksen geführte Partei wurde am Mittwoch mit 25,9 Prozent der Stimmen stärkste Kraft.

Mette Frederiksens harter Rechtskurs brachte den Sozialdemokraten den Sieg
Mette Frederiksens harter Rechtskurs brachte den Sozialdemokraten den Sieg © AP
 

Dänemark steht nach dem Sieg der oppositionellen Sozialdemokraten bei der Parlamentswahl vor einem Regierungswechsel. Die von Mette Frederiksen geführte Partei wurde am Mittwoch mit 25,9 Prozent der Stimmen stärkste Kraft. Das linke Lager kommt im Parlament künftig auf eine knappe absolute Mehrheit.

Der liberale Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen räumte die Wahlniederlage des rechten Lagers ein. Vor allem die rechtspopulistische Dänische Volkspartei erlitt massive Stimmeneinbußen.

"Neue Richtung"

In ihrer Siegesrede sagte Frederiksen, die Dänen hätten für eine neue Mehrheit und eine "neue Richtung" gestimmt. Das linke Lager gewann insgesamt 91 der 179 Parlamentssitze. Besonders große Stimmzuwächse erzielte die Sozialistischen Volkspartei, die sich insbesondere für grüne Themen einsetzte. Sie kam auf 7,7 Prozent, nach 4,2 Prozent bei den letzten Wahlen 2015.

Rasmussens Liberale konnten zwar um knapp vier Prozentpunkte zulegen. Mit 23,4 Prozent landete die Partei aber nur auf dem zweiten Platz. "Wir hatten eine wirklich gute Wahl, aber es wird einen Regierungswechsel geben", sagte der Ministerpräsident vor Anhängern. Er kündigte an, am Donnerstag den Rücktritt seiner Regierung einzureichen.

Massive Verluste

Die Liberalen waren in den vergangenen 18 Jahren 14 Jahre lang an der Regierung. Jetzt kam das rechte Lager insgesamt nur auf 75 Parlamentssitze. Das liegt vor allem an den massiven Stimmverlusten der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei, die nur noch 8,7 Prozent erzielte. 2015 war sie noch mit 21,1 zweitstärkste Partei geworden und unterstützte in der Folge Rasmussens rechtsgerichtete Minderheitskoalition.

Seit 2001 nahm die Dänische Volkspartei mit ihren einwanderungsfeindlichen Themen eine Schlüsselposition in der dänischen Politik ein. Inzwischen wird ihr harter Kurs bei der Einwanderungspolitik praktisch von allen Parteien geteilt - auch von den Sozialdemokraten.

Deren Parteichefin Frederiksen habe mit ihrer "harten Linie gegenüber Ausländern die Rechtspopulisten von der Dänischen Volkspartei ausgeschaltet", sagte die Expertin Anja Westphal vom öffentlich-rechtlichen Sender DR. Im Wahlkampf setzte die 41-Jährige vor allem auf Klimapolitik und soziale Themen. So kündigte sie an, Budgetkürzungen bei Gesundheit und Bildungen wieder zurückzunehmen.

Minderheitsregierung

Frederiksens Plan ist es, eine Minderheitsregierung mit wechselnder Unterstützung je nach Politikfeld zu bilden. So könnte sie in der Einwanderungspolitik mit rechten, bei anderen Themen mit linken Parteien zusammenarbeiten. Die Chefin der Sozialistischen Volkspartei, Pia Olsen Dyhr, forderte im Gegenzug für eine Unterstützung eine "ambitionierte Klimapolitik".

Angesichts der Zersplitterung der politischen Landschaft könnte Frederiksen zu stabileren Allianzen gezwungen sein. Die Verhandlungen über die künftige Regierung dürften sich über mehrere Wochen hinziehen.

Bei der Wahl nahmen auch zwei neue rechtsextreme Parteien teil. Währen die Neue Rechte mit 2,3 Prozent der Stimmen ins Parlament einzieht, scheiterte die Partei Harte Linie an der Zwei-Prozent-Hürde. Die Wahlbeteiligung, in Dänemark traditionell sehr hoch, lag bei 84,5 Prozent.

Frederiksen stammt aus Aalborg in der Region Nordjütland. Sie ist mit ihren 41 Jahren gut 14 Jahre jünger als Lökke. Wird sie Ministerpräsidentin, wäre sie die bisher jüngste Person an der Spitze einer dänischen Regierung. Nach Thorning-Schmidt wäre sie außerdem die erst zweite Frau, die dieses Amt in der Geschichte Dänemarks bekleidet.

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Danke für Ihr Verständnis.

ichbindermeinung
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Dänemark auch bei Asylbescheiden säumig

die Dänen müssten auch endlich im Verhältnis zu den EW zu den Österreichern viel mehr Kriegstraumatisierte und Verfolgte mit positiven Asylbescheiden wegen der EU-Solidarität aufnehmen. z.B. hat das Miniland Ö 2017 ca. 34.000 pos. Asylbescheide ausgestellt und die Dänen nur ca. 2.750. Die österr. Bürger müssen deshalb Milliarden für die Versorgung der armen Menschen im Jahr aufwenden weil die meisten anderen EU-Länder so wenig tun.

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joker1234
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Millarden? Billionen! Was sagt ich, QUADRILLIONEN!!!1111!

Ich bin der Meinung, dass man sich dementsprechend verhalten muss, wenn man immer wieder behauptet, die christlichen Werte zu schützen.
Nächstenliebe wär einer, den wir uns gut und gerne auch 1% der Sozialleistungen kosten lassen können, ohne "den Untergang©" auszulösen....

Wenn du meinst, es ist ok, sich schlecht zu verhalten, weil es andere auch machen, dann diskutier ich gerne mit dir weiter, sowie du den Sandkasten verlassen hast.

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schadstoffarm
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der Norbsi

entdeckt auch schon seine grüne Agenda, nach Dekaden von Ausländerwahlkämpfen scheint das nicht mir die sichere Bank zu sein.

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scionescio
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Die Dänen schneiden ja auch im Pisatest besser ab ...

... oder hat sich schön langsam herumgesprochen, dass von den Rechtspopulisten außer Hass, Hetze und heißer Luft nichts zu erwarten ist?

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gonde
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Von den Linkspopulisten auch nicht. Gefragt ist die Mitte!

.

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joker1234
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Die Mitte ist bei uns

nun wer? ÖVP & FPÖ können es nicht sein, die sind WEIT rechts der Mitte.
Die Grünen & Jetzt ziemlich links davon.

Mittlerweile besteht unsere Mitte aus NEOS (mr) und SPÖ (ml)....

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aral66
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Welche Links POPULISTEN??

🤔

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tomtitan
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Von linker Seite ist bei uns

leider auch nicht mehr als "Rechts verhindern" zu erwarten - keine Inhalte, keine glaubwürdigen Vertreter...

Und ALLE Parteien sind sich ähnlich!

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SoundofThunder
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😉

Ob das bei uns möglich ist?

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Church-Hill
3
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Nie und nimmer!

Warum schreiben Sie nicht über die Hintergründe dieses Zuwachses.

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tomtitan
2
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Leider nein -

mit unserer roten Truppe...

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