Nicht ausreichendÄrztekammer fordert zusätzliche Kontaktbeschränkungen

Szekeres befürchtet Triage auf Intensivstationen: "Intensivstationen auch ohne Pandemie voll" - Home-Office "gescheite Maßnahme" - Will Impfpflicht für Ärzte und Lehrer

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Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres glaubt nicht, dass der Lockdown für Ungeimpfte" ausreicht © (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
 

Die Ärztekammer plädiert über den angekündigten "Lockdown für Ungeimpfte" hinaus für weitere Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung. Eine "gescheite Maßnahme" wäre aus Sicht von Präsident Thomas Szekeres mehr Home-Office. "Das Allerwichtigste im Moment ist die Impfung", sagte Szekeres in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag und plädierte auch für eine Impflicht des Gesundheitspersonals und der niedergelassenen Ärzte. Und: "Bei Pädagogen würde das auch Sinn machen."

"Ein ungeimpftes Gesundheitspersonal, das sich bei diesen hohen Zahlen leicht anstecken kann, stellt natürlich eine Gefährdung der Patienten dar", betonte Szekeres. Er wolle aber auch nicht, dass ungeimpfte Lehrerinnen und Lehrer Schüler unterrichten, die sich noch nicht impfen lassen können. Ein Fragezeichen sei aber noch die Kontrolle und Umsetzung. Was für ungeimpfte Hausärzte gelten werde, hänge von der Regierung ab, aber: "Ich gehe davon aus, dass sie nicht ordinieren werden."

Impflicht würde "Sinn machen"

Medizinisch würde aus seiner Sicht auch eine Impflicht für die gesamte Bevölkerung Sinn machen. Das sei aber eine Entscheidung der Politik. Möglich könnte es beispielsweise sein, ungeimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Gehalt nach Hause zu schicken, weil sie andere gefährden könnten. "Das allerwichtigste im Moment ist die Impfung", betonte Szekeres.

Szekeres geht nicht davon aus, dass der "Lockdown für Ungeimpfte" ausreichen wird, um die hohen Infektionszahlen einzudämmen. "Was man sicher zusätzlich braucht, sind Kontaktbeschränkungen", betonte der Ärztekammerpräsident. "So wie es im Moment ausschaut laufen wir Gefahr, dass es zu Triagen kommt." Dann werde man in den Intensivstationen nur noch jene Menschen behandeln können, die die besten Überlebenschancen hätten. Ein Ausbau der Intensivkapazitäten sei nicht ohne weiteres möglich: "Die Wahrheit ist, dass die Intensivstationen auch ohne Pandemie voll sind."

Warnung vor Kickl und Wunderheilern

Keine Probleme hat der Ärztekammerpräsident mit der "Off-Label-Impfung" für Kinder unter zwölf Jahren. "Ich glaube, dass das viel Sinn macht. Man hat viel Erfahrung damit, die Impfung ist sicher und wirkungsvoll", betont Szekeres. Außerdem erwartet er die Zulassung der Impfung für Fünf- bis Zwölfjährige durch die EMA ohnehin in den nächsten Tagen. Wer die Impfung für seine Kinder schon vorher wolle, solle sich von den Kinderärzten beraten lassen.

Kritik übte Szekeres einmal mehr an "Fake News" rund um die Impfung und am Agieren der FPÖ in diesem Zusammenhang. "Leider gibt es einige, die dem Herrn Kickl mehr vertrauen als ihrem Hausarzt", so Szekeres: "Vertrauen Sie ihrem Arzt und nicht dem Internet."

Verteidigt wurde vom Ärztekammerpräsidenten die von Ärzten angebotene Komplementärmedizin. "Wenn wir das nicht gemacht hätten, würde das abwandern in die Hände von Wunderheilern. Das würde gefährlich für die Patienten." Denn ein Arzt könne immerhin abschätzen, ob eine schulmedizinische Therapie nötig sei oder Komplementärmedizin wie beispielsweise Akupunktur.

Pressestunde mit Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres - Sinnvolle CoV-Maßnahmen aus medizinischer Sicht

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Hgs19
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Der Wichtigtuer wieder mal

Am besten wäre es wenn der Herr ÄKa-Präsident zuhause bleibt und keine medienwirksamen Äußerungen mehr abgibt.

martinasattler
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Ärztemangel!!!

Nutzlose und Unfähige Verein , nur kassieren können die !!!

Wilhelm Gauster
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Szekeres

Ist die einzige Katastrophe .. so ein Auftreten ist Wasser auf die Mühlen der Impfgegner.
Seit Beginn der Pandemie redet der Typ nur Blödsinn… daher völlig unglaubwürdig

selbstdenker70
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..

Der gute Präsident. Als Kammerpräsident, liegt die Verantwortung ob das Personal geimpft ist oder nicht, schon in seinem Bereich. Diese Diskussion hätte er schon seit einem Jahr intern führen können. warum man das Gesundheitspersonal und viele Ärzte bis heute nicht von der Impfung überzeugen konnte, ist SEIN Problem. seine Priorität und Energie soll er in seinen Bereich stecken. Jetzt, im Fahrwasser der Politik, Forderungen zu stellen ist billig und populistisch.

Gelernter Ösi
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Bitte die Impfer nicht intellektuell überfordern.

Die wollen jetzt die Ungeimpften einsperren und ihre Sündenböcke johlend durchs Dorf jagen. Das kann in dieser angespannten Situation psychologisch auch von Wert sein. Erst wenn dann zu Weihnachten Inzidenzen jenseits der 1.000 sind, könnten sie sich für den sachlichen Diskurs öffnen. Aber sehr wahrscheinlich ist das nicht.

Kuan_abc
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Feste drauf auf die Bevölkerung

Zuerst das gesundheitswesen krank sparen und jetzt Bevölkerungsgruppen dafür die Schuld geben! Also ihre Aussagen werden immer, verzeihen sie bitte den Ausdruck, DÜMMER!!!@

GanzObjektivGesehen
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Wir haben ein gutes Gesundheitswesen.

Es ist keine dauerhafte Lösung, mit enormen Kosten das Versorgungsangebot nach oben zu schrauben, wenn sich zugleich Herr und Frau Österreicher durch Nikotin, Alkohol und ungesundem Essen oder krankhafter Sportausübung selbst immer mehr schädigen.,
Mehr Druck für eine gesunde Lebensführung machen, hohe Selbstbehalte für jene, die sich selbst Schaden zufügen.Alle die glauben das weiter machen zu müssen können ja eine Zusatzversicherung abschließen.

Leo2307
16
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Er hat schon einmal ......

einen Lockdown für ganz Österreich gefordert (3. Welle), der schoßendlich nicht notwendig war.