BurgenlandBauarbeiter entdeckten Dutzende Skelette

Der Bauherr verständigte das Bundesdenkmalamt. Vermutet wird, dass es sich um einen alten Friedhof handeln könnte.

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Archäologe Krzysztof Nodzynski bei der Arbeit © ORF Burgenland
 

Bei Hausbauarbeiten in St. Margarethen im Burgenland sind über 40 Skelette gefunden worden. Es dürfte sich dabei um einen Friedhof gehandelt haben, bestätigte ein Sprecher der Polizei am Freitag gegenüber der APA Berichte des ORF Burgenland.

Der Besitzer des Grundstücks erklärte im ORF, der Fund bei den Baggerarbeiten zum geplanten Zubau habe ihn zuerst geschockt. Schon bald habe er aber gemerkt, dass es sich um etwas Größeres handle und das Bundesdenkmalamt verständigt.

Laut einem Archäologen deute alles auf einen alten Friedhof hin und es könnte sein, dass sich an der Fundstelle eine Kirche oder Kapelle befunden hat. Wie alt die gefundenen Knochen sind, lässt sich noch nicht genau sagen. Sie könnten aber aus der Zeit vor dem 15. Jahrhundert stammen. Bisher wurden 45 Skelette katalogisiert, der Friedhof dürfte sich jedoch über weitere Grundstücke erstrecken.

Kommentare (4)
cathesianus
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Diese "Nachbarn"

tun keinem mehr was zuleide 🤣. Interessant ist, dass kein Mensch mehr von dem Friedhof oder der Kapelle gewusst hat...

kukuro05
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Wow!

Interessante Geschichte!

Bluebiru
1
6
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Muß für den Hausbesitzer schockierend sein

Wer möchte schon auf einem aufgelassenen Friedhof leben.

kropfrob
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Viel schockierender ist für ihn ...

... vermutlich die Tatsache, dass er seinen Zubau für die nächsten ca fünf Jahre mal vergessen kann.