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Fußgängerin starb Tödlicher Unfall bei Einsatzfahrt: Wiener Polizist verurteilt

35-jährige Fußgängerin starb - Fünf Monate bedingt wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung - Nicht rechtskräftig.

Sujetbild © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Ein 22-jähriger Polizist ist am Mittwoch am Bezirksgericht Favoriten wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung zu fünf Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Der junge Beamte hatte am 29. August 2019 bei einer Einsatzfahrt in Wien-Favoriten im Kreuzungsbereich Äußere Favoritenstraße - Altes Landgut einen schweren Verkehrsunfall verursacht, der einer 35 Jahre alten Fußgängerin das Leben kostete.

Das Gericht ging davon aus, dass der Angeklagte mit überhöhter Geschwindigkeit und ohne das Folgetonhorn dauerhaft in Betrieb gesetzt zu haben in den Kreuzungsbereich eingefahren war. Er blieb den gerichtlichen Feststellungen zufolge vorschriftswidrig auch nicht an der Haltelinie stehen und vergewisserte sich nicht, ob die Weiterfahrt an der stark frequentierten Kreuzung möglich war, ohne andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr zu bringen. Die Folge war eine Kollision mit einem Pkw, das Dienstfahrtzeug der Polizei wurde in weiterer Folge gegen einen Stromkasten geschleudert und erfasste die Passantin, die noch an der Unfallstelle starb.

Nicht rechtskräftig

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Verteidiger Alfred Boran und Mathias Burger baten um Bedenkzeit, Staatsanwalt Fridolin Moritz gab vorerst keine Erklärung ab.

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