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Bergdrama Österreichischer Bergsteiger stirbt durch Lawine in Pakistan

Ein österreichischer Bergsteiger soll auf dem Ultar Sar von einer Lawine verschüttet und dabei getötet worden sein.

Der verunglückte Bergsteiger Christian Huber © AP
 

Bergdrama in Pakistan: Der Österreicher Christian Huber ist durch eine Lawine getötet worden sein.  Es handelt sich dabei nicht um den gleichnamigen steirischen Alpinpolizisten.  Huber war mit den zwei britischen Bergsteigern Bruce Normand und Timothy Mille auf dem Weg auf den Ultar Sar, einen mehr als 7000 Meter hohen Berg im pakistanischen Hunzatal.

Auf einer Höhe von 5900 Metern hatten sie ihr Lager aufgeschlagen, als Freitagnacht eine Lawine ihr Zelt traf. Huber kam dabei ums Leben, teilten pakistanische Behörden mit. Seine beiden Mitkletterer wurden verletzt, konnten aber mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden.

Ultar Sar, links daneben (dahinter) der Bojohagur Duanasir Foto © Wikipedia Eleutherosmartin

Infos zum Ultar Sar

Ultar Sar, Ultar, Ultar II oder Bojohagur Duanasir II ist der südöstlichste Hauptgipfel des Batura Muztagh, eines Teilbereichs des Karakorum.

Er liegt ungefähr 10 km nordöstlich von Karimabad, einer Stadt am Karakorum Highway im Hunzatal in der autonomen Region Gilgit-Baltistan im Norden Pakistans. Obwohl er nicht zu den höchsten Gipfeln des Karakorums gehört, erscheint er durch seine steil aufragenden Wände und Flanken gegenüber dem umliegenden Terrain sehr dominant. Seine Südflanke erhebt sich mehr als 5300 m über den Fluss Hunza.

Der Ultar Sar zog in den 1990er Jahren die Aufmerksamkeit auf sich, weil er als der vermutlich höchste, unbestiegene und unabhängige Gipfel der Welt angesehen wurde. Dies ist jedoch in Hinsicht auf den unbestiegenen Gangkhar Puensum in Bhutan falsch, da dieser höher ist und wegen eines Verbots in nächster Zeit unbestiegen bleiben wird. Während der 1980er und 1990er Jahre versuchten mehr als 15 Expeditionen den schwierig zu besteigenden Gipfel zu erreichen, wobei viele erfolglos waren und mehrere Bergsteiger verletzt wurden oder starben.

Die Expedition startete Ende Mai, nächste Woche wollte die Truppe auf dem Gipfel stehen.  Sie waren mit Higher Ground Expeditions unterwegs.

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