Knapp vor Jahresende fiel im Verteidigungsministerium die Entscheidung: Das Bundesheer bekommt eine zweite Jet-Flotte. Zu den 15 Eurofightern gesellen sich in den nächsten Jahren zwölf Advanced-Jet-Trainer vom Typ Leonardo M-346FA. Die Trainingsjets seien essenziell für die Pilotenausbildung, hieß es stets von den Luftstreitkräften. Derzeit werden angehende Jet-Piloten in Italien und später in Deutschland an das Eurofighter-Cockpit herangeführt. Und das ist extrem teuer.
Auf dem Eurofighter
Piloten-Ausbildung im Ausland: Allein Versicherung kostet eine Million Euro
Im Vorjahr stiegen Österreichs Eurofighter zu 15 Alarmstarts auf. Jet-Pilotenausbildung im Ausland verschlang mehr als 15 Millionen Euro. Eine Flugstunde mit dem Kampfjet kostet rund 66.000 Euro.
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