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KommentarDer ORF ist Ungarn - zumindest nach dem "Dancing Stars"-Neustart

Die Unterhaltungsabteilung des ORF ist jetzt nach der Wortwahl von Jurorin Karina Sarkissova gefordert. "Dancing Stars" ist kein Satire-Format, sondern eine Hauptabendshow.

Dancing Stars
3 statt 4 beim Neustart von "Dancing Stars" im ORF: die Juroren Heidemann, Sarkissova und Ekker © ORF/Pichlkostner
 

Dass Primaballerina Karina Sarkissova über den - salopp gesagt - "Künstlerstall" (Branchenbezeichnung: Künstleragentur- und -management) von ORF-Stiftungsrat Herbert Fechter zu ihren TV-Engagements kommen soll, ist eine Sache. Ihr Live-Kommentar "Ein Augenschmaus für die österreichischen Weiber" nach der Darbietung von Norbert Oberhauser eine andere. Wer noch genauer zuhören wollte, vernahm sogar etwas vom Kriechen vor dem Fernseher. Jetzt muss der ORF endlich Konsequenzen ziehen. Die Beleidigung seiner Zuschauerinnen durch eine sich meist nur sexuell ausdrückenden Jurorin kann er so nicht stehen lassen. Der ORF 2020 befeuerthöchst fragwürdige Geschlechterbilder: Frauen lassen sich von attraktiven Männern betören, lecken dafür fast den Bildschirm ab, echte Männer müssen Machos sein mit null Verständnis für die Gender-Welt.

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Amadeus005
4
11
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Stimmt irgendwie. Selbst Bohlen klingt ja weltoffener

Auch, wenn er sonst ziemlich tief ist. Aber eher fokussiert auf die Darbietung.