Kommentar.
Interne Differenzen schwächen die Rolle Europas im Nahen Osten. Die humanitäre Hilfe konnte bisher nicht in politisches Gewicht übersetzt werden.
Wenn es ernst wird im Nahen Osten, ist von Europa meistens wenig zu sehen. Die EU ist der größte Geldgeber für die Palästinenser und der wichtigste Handelspartner Israels, doch als internationale Unterhändler die Hamas und Israel dazu brachten, dem Friedensplan von US-Präsident Donald Trump zuzustimmen, saß kein Europäer mit am Tisch. Nun will sich die EU in die Verhandlungen über eine Nachkriegsordnung in Gaza einschalten. Europa will nicht Zahlmeister ohne Mitspracherecht sein – blockiert sich aber selbst.
Dieser Inhalt ist exklusiv für Digitalabonnent:innen der Kleinen Zeitung.
Leider lassen Ihre derzeitigen Cookie-Einstellungen den Login und damit eine Überprüfung Ihres Abo-Status nicht zu. Eine Darstellung des Inhalts ist dadurch nicht möglich.
Wir verwenden für die Benutzerverwaltung Services unseres Dienstleisters Piano Software Inc. ("Piano").
Dabei kommen Technologien wie Cookies zum Einsatz, die für die Einrichtung, Nutzung und Verwaltung Ihres Benutzerkontos unbedingt notwendig sind.
Mit Klick auf "Angemeldet bleiben" aktivieren Sie zu diesem Zweck die Verwendung von Piano und es werden über Ihren Browser Informationen (darunter auch personenbezogene Daten) verarbeitet.
Die Datenschutzinformation von Kleine Zeitung können Sie hier einsehen.