Nach InsolvenzInvestoren retten Starkoch Schuhbeck

Eine ungenannte Investorengruppe will die Firmen des insolventen Starkochs Alfons Schuhbeck und einen Großteil der Arbeitsplätze retten.

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26. WEISSWURSTPARTY IM STANGLWIRT: SCHUHBECK / HOLNBURGER
Starkoch Alfons Schuhbeck (rechts: 'Weisswurstpapst' Toni Holnburger) © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Alfons Schuhbecks Münchner Restaurant "Südtiroler Stuben", der Partyservice und der Gewürzhandel bleiben erhalten, wie Insolvenzverwalter Max Liebig am Dienstag in München mitteilte. Geschlossen wird Schuhbecks zweites Restaurant "Orlando". Von den 120 Mitarbeitern sollen 90 weiter beschäftigt werden.

Dazu zählt auch Schuhbeck selbst, den die Investoren nicht aus dem Unternehmen verbannen. "Seine Person und seine Marke waren und sind auch in Zukunft Basis der geschäftlichen Aktivitäten der nun übertragenen Gesellschaften", sagte Liebig laut Mitteilung. Die Investoren wollen die Schuhbeck-Firmen mit 1. November übernehmen und in einem neuen Unternehmen fusionieren - der Schuhbeck's Company GmbH. Bisher betrieb Schuhbeck eine Holding und mehrere Tochtergesellschaften.

Damit zeichnet sich ein schnelles Ende des Insolvenzverfahrens ab. Schuhbeck hatte im Juli seine Zahlungsunfähigkeit bekannt gegeben und ausgebliebene staatliche Corona-Hilfen dafür verantwortlich gemacht. Allerdings war die finanzielle Lage seines Firmengeflechts schon Jahre vor Corona sehr schwierig, wie aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Geschäftsberichten bis 2016 hervorgeht.

Gegen den Koch laufen seit Längerem Steuerermittlungen, wie der Gastronom eingeräumt hat. Die Münchner Staatsanwaltschaft äußert sich unter Verweis auf das Steuergeheimnis nicht zu dem Fall. Außerdem geht das Bundesamt für Justiz gegen Schuhbeck vor, weil er für seine Firmen seit 2016 keine Geschäftsberichte mehr veröffentlicht hat.

Kommentare (3)
AstridKrasser
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Kein Wunder das die Ermittlungen laufen

So aktiv und trotzdem pleite? Ich hoffe, die Staatsanwaltschaft ermittelt gut.
Was ich mich allerdings auch frage, warum ein so offen sexistischer Typ trotzdem so gut verkauft. Wenn man nämlich z.B. die Werbungen in seinem Eisladen anschaut, glaubt man, dass man in den 70er Jahren gelandet ist, wo sexistische Werbung wirklich an der Tagesordnung lag.

deCamps
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16
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Wie so oft konnten wir in seit der Pandemie hören und lesen, die Schuld war das Coronavirus an meiner Pleite.

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Schuhbeck hatte im Juli seine Zahlungsunfähigkeit bekannt gegeben und ausgebliebene staatliche Corona-Hilfen dafür verantwortlich gemacht.
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Allerdings kann man bei näherer Betrachtung feststellen: Allerdings war die finanzielle Lage seines Firmengeflechts schon Jahre vor Corona sehr schwierig, wie aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Geschäftsberichten bis 2016 hervorgeht.
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Nicht nachvollziehbar. Jahr aus Jahr ein, hunderte Fernsehauftritte Fernsehsendungen usw. Verständlich, wenn das Zitat "Schuster bleib bei deinen Leisten" nicht verstanden wird.

sanantonio
2
10
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120 Mitarbeiter und die Toplage

des/der Unternehmen am Platzl in München kosten eben auch Geld.