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Volksmusik-UrgesteinHeino will bis zum Umfallen weiter singen

Er hört einfach nicht auf: Volksmusikant Heino (80) hat alle zuletzt gehegten Pensionierungspläne hat er wieder über Bord geworfen. Sein neues Credo: "Ich singe weiter, bis ich umfalle - oder mich keiner mehr hören will."

OBEROeSTERREICH: PK ZU KONZERT 'HEINO ROCKT LINZ'
Heino tourt und tourt und tourt © FOTOKERSCHI.AT /WERNER KERSCHBAU
 

Der deutsche Schlager- und Volksmusiksänger Heino (80) will nun doch weiter Konzerte geben. "Ich sage jetzt einfach: Ich singe weiter, bis ich umfalle oder mich keiner mehr hören will. Und darauf kann man mich jetzt gern festnageln", sagte er der "Bild"-Zeitung. Vor einem Jahr habe er wirklich geglaubt, dass es Zeit wäre, langsam aufzuhören. "Doch weil meine Tour so erfolgreich war, kamen immer neue Anfragen rein. Und die will ich nicht absagen, so lange es mir noch gut geht", meinte er.

Bereits kurz nach Ende seiner Abschiedstournee hatte sich Heino Anfang April wankelmütig gezeigt und gesagt, er habe vergangenes Jahr wohl voreilig gesagt, er höre auf. Künftig wolle er weiter auf Veranstaltungen und Betriebsfesten singen. Auf seiner Homepage sind nun unter anderem im Oktober Auftritte in den Niederlanden (15., Sittard) und in Österreich (26., Linz) angekündigt.

Seine Frau Hannelore sagte der "Bild", Heino habe ja schon 2005 mal aufgehört. "Da saß er ein ganzes Jahr zu Hause rum und hat sich gelangweilt." Sie habe ihn dann ermuntert, wieder auf die Bühne zu gehen. "Das hat er dann auch gemacht und es ging ihm wieder besser. Es war also damals wie heute die richtige Entscheidung." Der Musiker mit den blonden Haaren und der schwarzen Sonnenbrille stand rund 60 Jahre im Rampenlicht. Mit Liedern wie "Blau blüht der Enzian", "Caramba, Caracho", "Die schwarze Barbara" und "Schwarzbraun ist die Haselnuss" und den "Hohen Tannen" wurde er zur Schlager- und Volksmusik-Ikone.

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