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MorchelnAromatische Frühlingsboten

Die Jagdsaison ist eröffnet. Mor­cheln ge­hö­ren ne­ben Trüf­feln zu den teu­ers­ten Spei­se­pil­zen, und jetzt, wo es wieder überall sprießt, beginnt auch die Erntezeit für diese kostbare Preziose.

Vorrangig in Tannen­wäldern, auf Waldwiesen und an Flüssen kommen Morcheln vor © TR Design
 

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Wenn die Temperaturen langsam steigen und die Tage wieder länger werden, beginnt auch die Morchelzeit. Sie sind die ersten Pilze, die im Jahresverlauf gefunden werden können. Wobei das Finden sich mitunter schwierig gestalten kann. Es wurde schon des Öfteren gesagt, dass die Morchel öfter zertreten als gesammelt wird. Die mitunter etwas unförmige Morchel wird einfach selten erkannt, noch dazu muss man schon sehr gute Augen beweisen, wenn sich die kleinen Leckerbissen etwa in einem Meer von Bärlauch verstecken.
Passt auch hervor­ragend zu Fisch: Hier ein Zanderfilet mit Spinat­lasagne und Morcheln Foto © blende40

Kulinarisch sind Morcheln ein echter Leckerbissen. Man erkennt sie an ihrer braun-gelblichen Farbe und dem eiförmig und wabenartig strukturierten Hut. Am beliebtesten sind die Speise- und die Spitzmorchel. Letztere erscheint früher im Jahr als die andere. Geruch und Geschmack sind angenehm würzig, aber mild. Morcheln sind kalorienarme Eiweißlieferanten und zudem reich an Vitaminen.
Leider gibt es bei uns frische Morcheln nur selten zu kaufen und wenn, dann sind sie sehr teuer. Sollte man also die Chance haben, frische Morcheln auf einem Markt zu ergattern, so sollte man sich das nicht entgehen lassen. Bei frischen Morcheln muss man eines allerdings wissen: Nie roh verzehren! Denn alle Morcheln enthalten kleine Mengen eines Giftstoffes. Dieser ist allerdings nicht hitzebeständig und wird bereits nach fünfminütigem Garen zerstört.
Pizza mit Morcheln, Spargel und Parmaschinken
Der kulinarischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Morcheln machen sich auch hervorragend auf Pizzen Foto © foodolia

Exklusiver Waldpilz

Morcheln findet man vor allem dort, wo es feucht, windgeschützt, sonnig und hell ist. Hat man nicht die Möglichkeit, auf frische Morcheln zurückzugreifen, ist das nicht weiter schlimm.

Denn auch getrocknet machen sie ein Essen zum Highlight. Getrocknete Morcheln sind oft sogar noch aromatischer und entfalten ihren vollen Geschmack, wenn man sie vorher etwa eine Stunde im Wasser aufweichen lässt.

Gegart oder gebraten passen Morcheln zu vielen Gerichten, perfekt zu Wild oder mildem Fleisch, und werden als Einlage für Pastete, Terrine, Suppe, Sauce, als Vorspeise oder blanchiert mit Salat und Garnituren verzehrt. Oder auch einfach pur.


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