Tipps von ExpertenTraining: Wie das Dranbleiben gelingt

Fit in den Sommer – das war das Ziel unserer vierwöchigen Fitness-Serie. Und nun stellt sich die Frage: Wie lässt sich die wieder- gewonnene Fitness erhalten? Unsere ExpertInnen geben Tipps für das Danach.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Training, trainingsplan, fit, fitness
Ein Trainingsplan ist geschafft, der nächste wartet schon © (c) coldwaterman - stock.adobe.com
 

Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne. In unserem Fall ist es der Abschied von unserer Serie „Fit in den Sommer“. Vier Wochen lang haben wir versucht, Akzente zu setzen. Um nicht nur unsere körperliche Fitness nach einem Jahr Pandemie zu fördern, sondern auch unsere mentale. Wir haben versucht, zahlreiche Trainingsmythen aufzuklären und drängende Fragen in sportlichem Zusammenhang zu beantworten. Wie setze ich mir die richtigen Ziele? Wie kann ich Sportverletzungen vorbeugen? Oder: Braucht man beim Hobbysport Gels oder isotonische Getränke?

Fit in den Sommer

Alle Artikel, die in unserer Serie "Fit in den Sommer" erschienen sind, können Sie unter kleinezeitung.at/fit nachlesen!

Und nun stellt sich eine weitere Frage: War es das nun mit der Fitness? Die klare Antwort sollte natürlich „Nein“ lauten! Denn Fitness ist nichts, was man sich einmal erarbeitet und dessen positive Ergebnisse in Sachen Wohlbefinden einfach so erhalten bleiben. Fitness fordert als ständiger Begleiter einen regelmäßigen Trainingsrhythmus und Weitermachen ein. Genau genommen ist es also kein Abschied. Es handelt sich nach diesen vier Wochen eher um den Abschluss des ersten Levels. Als Belohnung für dieses Durchhalten ist eine kurze Trainingspause absolut verdient. Oder ein Stück des Lieblingskuchens.

Zurück in den Rhythmus

Danach aber sollte der Trainingsrhythmus wieder in den Alltag zurückkehren. Denn die Gewohnheit ist in Zusammenhang mit sportlicher Betätigung ein Puzzlestück des Erfolges. Manche trainieren etwa leichter bzw. können sich besser motivieren, wenn sie einem Trainingsplan folgen. Jener, den Fitnesscoach Bernd Marl für die „Fit in den Sommer“-Serie erstellt hat, eignet sich ganz hervorragend, in die nächsten Level aufzusteigen. Denn dieser enthält fünf ansteigende Niveaus. Haben Sie also auf der ersten Stufe mit dem Training begonnen, hält der Plan noch weitere vier aktive Monate für Sie bereit.

Sportliche Betätigung fördert nicht nur unsere körperliche Gesundheit, sondern auch unsere geistige. Denn vor allem in Zeiten der Pandemie sind Trainingseinheiten Zeiträume, die das Abschalten begünstigen. Den positiven Effekt von Sport und Fitness auf die Psyche haben auch einige Studien bestätigt. In diesem Sinne: Auf geht’s zum nächsten Training, um diesen Sommer fit genießen zu können.

Die Tipps unserer ExpertInnen zum Durchhalten und Weitermachen

Sporternährung

Nach all den Tipps rund um die richtige Sporternährung stellt sich die Frage: Wie halte ich meine Vorsätze am besten durch? „Man sollte nicht ständig auf Fehlersuche sein, sondern sich auf die Dinge konzentrieren, die gut klappen“, sagt Diätologin Manuela Konrad. Keinesfalls dürfe man die Freude am Essen verlieren. „Man sollte nicht nur der Optimierung hinterherjagen. Wenn die Vorsätze verworfen wurden, bietet der nächste Tag schon eine neue Chance.“ Wichtig sei es, auf den eigenen Körper und dessen Bedürfnisse zu hören – beim Essen wie beim Trinken.

Fitnesstraining

Fitnesstrainer Bernd Marl setzt auf Teamwork, um den weiteren Trainingserfolg abzusichern. Denn mit Verbündeten macht das Training mehr Spaß und man sagt weniger leicht ab. Ebenso hilfreich: ein Frühstart. Trainieren Sie gleich in der Früh, dann ist das Training erledigt, es kann nichts mehr dazwischenkommen und Sie können ein Hakerl unter die absolvierte Einheit setzen – auch das motiviert.
Wichtige Inputs sowie Hilfe beim Erstellen eines neuen Plans können Profis geben. Wenden Sie sich von Zeit zu Zeit an einen Trainer Ihres Vertrauens.

Mentaltraining

Für Mentalcoach Thomas Jaklitsch hat Erfolg drei Buchstaben: tun. Das ist zwar nicht immer ganz einfach, aber: „Wenn du dich einmal überwindest, hast du schon die Basis gelegt, dich ein weiteres Mal zu überwinden.“ Es gehe darum, seine Handbremse zu lösen, und „die eigenen PS auf die Straße zu bringen“, so Jaklitsch. Dafür brauche es Visionen. Und Entspannung. Denn so wachsen Motivation, Durchhaltevermögen und Vorfreude. „Und wenn gar nichts mehr geht, lenke deine Aufmerksamkeit auf etwas ganz anderes, während du dein ,Ding‘ trotzdem weiterführst.“

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!