„Unser wundervoller Freund und Kollege im Vorstand ist seiner schweren Krankheit erlegen, gegen die er so tapfer und mit all seiner Stärke gekämpft hat. Wir trauern in diesen schweren Stunden mit seiner Familie, der unser ganzes Mitgefühl gilt.“ Mit diesen Worten teilten Markus Mair, Styria-Vorstandsvorsitzender, und Vorstandsmitglied Bernhard Kiener am Donnerstag die Nachricht vom Tod von Kurt Kribitz mit. Der Styria-Vorstand, der kurz vor seiner Pensionierung gestanden war, galt als leidenschaftlicher Kämpfer für das gedruckte Wort. Er starb nach schwerer Krankheit und hinterlässt eine Ehefrau und drei Kinder.

Schon die erste berufliche Etappe des 1957 in St. Veit an der Glan geborenen Kurt Kribitz bereitete die Grundlage für seine spätere Karriere: Nach einer Lehre als Schriftsetzer absolvierte er in Wien die Graphische Bundes- Lehr- & Versuchsanstalt und war danach in leitenden Positionen im Druck- und Verlagswesen sowie in der Verpackungsindustrie tätig. Berufsbegleitend absolvierte er den Exportlehrgang an der Universität Graz sowie ein Marketingstudium an der Fachhochschule. Im Zuge der Internationalisierung stieß er 2002 zur Styria und war seit 2004 als Geschäftsführer der Styria-Printgroup erfolgreich tätig. 2016 wurde er in den Vorstand berufen.

"Verlieren lieben Freund und langjährigen Weggefährten"

Wie sehr Kribitz an Print glaubte, zeigten die Großprojekte der letzten Jahre: Unter die Verantwortung des Kärntners fielen Investitionen in die 30 Millionen Euro-Druckmaschine in Graz-Messendorf sowie in die Druckerei in St. Veit. Unabhängigen Journalismus zu ermöglichen, war für ihn auch Berufung. "Dafür, die Voraussetzungen zu schaffen, setze ich mich gerne täglich ein", erklärte er einmal.

Markus Mair, Vorstandsvorsitzender der Styria Media Goup, bedankte sich bei seinem Vorstandskollegen, dieser habe wesentlich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. An den Fleiß, die Verlässlichkeit und das umfassende Wissen von Kribitz erinnert Friedrich Santner, Aufsichtsratsvorsitzender der Styria: "Mit Kurt Kribitz verliere ich einen lieben Freund und langjährigen Weggefährten. Die Styria Media Group AG ist ihm zu großem Dank verpflichtet." Vorstandsmitglied Bernhard Kiener: "Mein größter Respekt gilt der Hingabe und Expertise, mit der Kurt Kribitz den Wandel unserer Branche mit all seinen Facetten mitgeprägt hat. Dabei hat er nie vergessen, dass es das Feuer zu erhalten und nicht die Asche zu verteidigen gilt."

Bis zuletzt blieb Kurt Kribitz beruflich tätig und engagierte sich im Kontext zuletzt massiv gestiegener Papierpreise um eine Lösung, die auch in Zukunft Printprodukte ermöglicht.

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