Ex-Schauspielhaus-DarstellerinSeyneb Saleh: "Sie erkennen, dass Vielfalt bereichert"

Bei Castings riet man ihr, den Namen zu ändern: Schauspielerin Seyneb Saleh über ihre ZDF-Krimiserie mit Jürgen Vogel, das Grazer Schauspielhaus und ein Umdenken in der Branche.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Jenseits der Spree
Robert Heffler (Jürgen Vogel) und Kay Freund (Seyneb Saleh) ermitteln ab Freitag im neuen Berlin-Krimi. © (c) ZDF und Oliver Feist (Oliver Feist)
 

Frau Saleh, Sie spielen im neuen ZDF-Krimi „Jenseits der Spree“ (Freitag, ZDF, 20.15 Uhr) eine Ermittlerin an der Seite von Jürgen Vogel. Was hat Sie an ihrer Figur, einer jungen Ermittlerin in Berlin, interessiert?
SEYNEB SALEH: Kay Freund ist bei ihrer Mutter in der Berliner Kommune aufgewachsen und hat da das Leben in Freiheit und Grenzenlosigkeit kennen gelernt. Sie ist dann aber, und dieser Bruch hat mich am meisten interessiert, zur Polizei gegangen und ein sehr strukturliebender Mensch geworden. Sie hat nicht viele soziale Kontakte, ist sehr gerne alleine und würde wahrscheinlich auch am liebsten ohne Partner arbeiten – aber das darf sie nicht. Sie ist ein sehr perfektionistischer Mensch, aber es gibt die Momente, wo ihr manches entgleitet und sie sich selbst nicht im Griff hat, die Kontrolle verliert.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!