Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

„Two Distant Strangers“ auf NetflixDieser Kurzfilm ist zu Recht für den Oscar nominiert

Joey Badass als Carter und Andrew Howard als Officer Merk in "Two Distant Strangers"
Joey Badass als Carter und Andrew Howard als Officer Merk in "Two Distant Strangers" ©  NETFLIX (COURTESY OF NETFLIX)
 

Fühlen Sie sich in Pandemiezeiten auch manchmal an den Klassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray erinnert? Wo ein Wettermoderator immer und immer wieder den gleichen Tag erlebt? Glück gehabt, denn täglich auf ein Murmeltier zu treffen, ist eher ein Alltag von der putzigen Sorte. Der junge Afroamerikaner Carter James (gespielt vom Rapper Joey Badass) hat es nicht so gut erwischt – obwohl sein Tag eigentlich ganz gut beginnt: Er wacht neben einer Frau auf, der One-Night-Stand muss nicht einer bleiben, wie es scheint, und als er beschwingt auf die Straßen New Yorks tritt, liegt er innerhalb von fünf Minuten auf der Straße: Ein weißer Polizist kniet auf ihm, er kriegt keine Luft, erstickt – und wacht im Bett neben seiner Bekanntschaft wieder auf. Und so geht es im für den Oscar nominierten Kurzfilm knapp über 30 Minuten lang.

Was Carter James auch immer an Auswegstrategien überlegt, es ändert nichts am Ergebnis: Mal erstickt er, mal wird er erschossen. Der Kurzfilm bildet einen sich ewig wiederholenden Albtraum ab, der die Ausweglosigkeit und den strukturellen Rassismus dramatisch verdichtet abbildet. Mit einem Unterschied: Für viele People of Color ist das lebensgefährliche Realität und nicht Fiktion.

Two Distant Strangers: auf Netflix

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren