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Aufkauf von FilmenWie Streaming die heimische Filmbranche verändert

Auf Shoppingtour: Netflix, AppleTV, Mubi und Co. sichern sich immer öfter Filme für den Weltvertrieb. Was das für das Publikum, die Filmschaffenden und Verleiher auch abseits der Pandemie bedeuten könnte.

Wie sehen wir in Zukunft Filme? Und welche schaffen es noch ins Kino? © max blain - Fotolia
 

Es war ein neuer Rekord. 25 Millionen US-Dollar legte Apple TV+ auf den Tisch, um sich den Gewinnerfilm „Coda“ und damit den Weltvertrieb beim Sundance Filmfestival im Jänner nach einem Bieterstreit mit Netflix und Amazon zu sichern. Blöd nur, dass Siân Heders US-Drama eigentlich schon einen Vertrieb hatte. Streamingdienste sind aktuell auf Shoppingtour bei Filmfestivals. Auch bei der Berlinale vorige Woche hat sich die Arthouse-Plattform Mubi Céline Sciammas „Petite Maman“ gesichert – zumindest für die Märkte in Großbritannien, Irland und der Türkei.

Kommentare (1)
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melahide
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1
Lesenswert?

Wenn

Etwas auf Netflix zu sehen ist, heißt das noch gar nichts. Die kaufen ja fast alles auf, was sie bekommen. Und dann muss man sich in den tausenden, oft qualitativ eher mäßigen, Filmen und Serien zurecht finden. Wenn der Film in den Kinos läuft, hab ich vielleicht noch 5-10 andere Filme als Mitbewerber und kann mich dann leichter entscheiden.