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Ein Baum statt 299Littmann zeigt "For Forest"-Folgeprojekt in Basel

Klaus Littmann präsentiert ab 27. April in Basel die begehbare Intervention "Arena für einen Baum" sowie im Anschluss die Schau "Tree Connections".

ENDE DER AUSSTELLUNG 'FOR FOREST' IM WOeRTHERSEE-STADION
In Klagenfurt waren es 299 Bäume, in Basel wird es nur ein Baum sein © APA/WOLFGANG HUBER-LANG
 

Für "For Forest" ließ er 2019 einen ganzen Wald ins Klagenfurter Wörthersee Stadion verpflanzen, nun geht der Schweizer Künstler Klaus Littmann ein Folgeprojekt an. Anstelle von 299 Bäumen fokussiert er sich dafür aber nur auf einen, wie es am Freitag in einer Aussendung heißt. Ab 27. April ist demnach auf dem Münsterplatz in Basel die begehbare Intervention "Arena für einen Baum" zu sehen, gefolgt von der Schau "Tree Connections" in der Kulturstiftung Basel H. Geiger.

Kommentare (4)
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CuiBono
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"...und über 200.000 Besucherinnen und Besucher ins Wörthersee Stadion gelockt (hat),..."

Jo eh, 90% waren wohl zwangsverschickte Schulklassen, 7% waren drittklassige Provinzpolitiker und genaus so drittklassige Möchtegernprommis. Der klägliche Rest womöglich wahrhaftig Kunstinteressierte.
(Über die genaue prozentuale Zuteilung - ein paar Zehntel da und dort plus/minus - darf gerne diskutiert werden).

Im Großen und Ganzen:
ein Projekt, das Seinesgleichen sucht.

Die handelnden Personen und ihre Motive u/o Verantwortlichkeiten sind mittlerweile hinlänglich bekannt und da und dort hat das auch schon zu längst fälligen Konsequenzen geführt.

Für den Steuerzahler zu befürchten ist, dass die Lehren aus diesem "Spektakel" ziemlich schnell und ziemlich spurlos verblassen und irgendwann in naher Zukunft das nächste "Projekt" aufgestellt und durch gedrückt wird.

Avro
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Reduziertes Budget ?

Die goldenen Truhe in Klagenfurt geschlossen, Luise ist weg.
Und in Basel sind sie offensichtlich nicht einmal halb so gestört wie in Klagenfurt, deshalb nur ein Baum. Und das ganze ohne ein ganzes Stadion zu blockieren.

himmel17
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Ironie des Schicksals

Das nutzloseste Fußballstadion der Welt wird punktgenau dann vermietet, wenn es ausnahmsweise wirklich einmal gebraucht wird. Die politischen Hackelwerfer hatten sofort einen traumhaften 24-Stunden-Job.

staubi07
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Ok

Das hätte in Klagenfurt auch gereicht!