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Kärntnerin an der Ballettakademie"Blutige Füße gehören einfach dazu"

Die Lavanttaler Ballerina Melanie Eberhart wurde an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper ausgebildet. Traumatische Erfahrungen hat sie keine gemacht, aber "Tränen waren an der Tagesordnung".

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Melanie Eberhart wurde an der Ballettakademie ausgebildet © KK
 

Das Kind gehört nicht mehr Ihnen, sondern der Kunst.“ Das bekam die Mutter von Melanie Eberhart von der Ballettschule der Wiener Staatsoper zu hören. Ihre Tochter wurde im Alter von zehn Jahren dort aufgenommen – und zwar ohne jede Vorerfahrung: „Man hat mich Tanzen gesehen, da habe ich eigentlich nur eine Freundin begleitet. Und einen Monat später habe ich die Ausbildung angefangen.“

Kommentare (3)

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paulrandig
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Bitte ausbessern:

- „Man hat mich Tanzen gesehen, da habe ich eigentlich nur eine Freundin bereitet."
- "...dazu gehört auch außergewöhnliche Anstrengung Man ist motiviert..." (Punkt fehlt)
- "Dass es allerdings die pädagogische Einfühlung verbessert werden kann,..."

Nix Schlimmes, es spießt sich nur beim Lesen. Danach bitte Kommentar löschen. Danke.

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nussrebell
4
7
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@Cuibono

Sie schreiben mir aus der Seele.

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CuiBono
5
14
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Menschenverachtend

ist das Streben nach immer mehr und "besseren" Leistungen auf verschiedensten Gebieten, was Physikalisches anbelangt insbesondere im Sport.

Was dabei raus kommt sind körperlich schwerst geschädigte und tlw. auch seelisch verkrüppelte Athleten, die irgend wann aus der Ausbildung oder schon früh aus den Bewerben fallen.

Wer sich behauptet, leidet erst recht und demoliert sich in den Wettkämpfen bis er mit 30 - 35 körperlich komplett kaputt ist.
Parallel laufender Medikamentmissbrauch, Doping und Schlimmeres sind die Regel bei der Selbstschädigung. Todesfälle sind am Wegrand des "sportlichen" Erfolgs auch keine Seltenheit.

Beispiele dafür gibt es genug und Ballet, Eiskunstlauf und Turnen und viele andere Sportarten gehören da leider dazu und wer sich nur ein klein wenig mit den Hintergründen und Details beschäftigt, für den ist das was sich da aktuell offenbart wahrlich keine Überraschung.

Muss halt wohl so sein, dass ein guter Gladiator in der Arena stirbt. Es ist trotzdem widerlich.

Was ich nur nicht verstehe ist, kein Kind/Jugendlicher würde von sich aus so über die Grenzen gehen. Also gibt es Eltern und Ausbildner, die diese "Selbstausbeutung" inszenieren und genau hier gehörte angesetzt.

Allein - mir fehlt der Glaube.

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