Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Kritik St. Margarethen"Turandot": Ausstattungsspektakel im Steinbruch

Prachtausstattung, Stunts, Feuerzauber, Kampfszenen, Projektionen in St. Margarethen: Puccinis „Turandot“ wurde effektvoll im Steinbruch in Szene gesetzt

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Martina Serafin als Turandot in St. Margarethen ©  Jerzy Biń
 

Der mehrstöckige, elfenbeinfarbene Palast der Prinzessin ist in rotes Licht getaucht und scheint symbolhaft zu brennen, als Turandot vor Liebe erglüht. Immer wieder symbolisieren verschiedene Farben die Gemütszustände der Protagonisten, wenn etwa bei Liùs Abschiedsarie die Bühne in dunkles Blau mit heftigem Regen und Blitzen getaucht wird. Auch sonst dient der Palast als Projektionsfläche mit herumschwirrenden gelben Kugeln, chinesischen Schriftzeichen, goldgelben Drachen oder einem Puzzle aus knallbunten Farben. Bühnenbildner Paul Tate dePoo hat bei Giacomo Puccinis „Turandot“, die jetzt, pandemiebedingt um ein Jahr verschoben, Premiere feierte, eine imposante, überwältigende bildmächtige Szenerie geschaffen, eingebettet von der Naturbühne des Steinbruchs von St. Margarethen im Burgenland.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren