AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Premierenkritik aus SalzburgGorkis "Sommergäste" bei den Festspielen: Keiner kriegt hier, was er braucht

Regisseur Evgeny Titov beschert den Salzburger Festspielen mit Maxim Gorkis "Sommergäste" ein Stück, das wichtige Zeitfragen verhandelt, aber dabei nur eine Lautstärke kennt.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
SALZBURGER FESTSPIELE 2019: FOTOPROBE 'SOMMERGAeSTE'
Auf der Perner-Insel in Hallein: Maxim Gorkis "Sommergäste" © APA/BARBARA GINDL
 

Sommerzeit, Zeit zum Feiern. Auf ihren Datschen vertrödeln begüterte Russen die heißen Tage mit Saufen und Vögeln und dem Bejammern ihrer Lebensumstände: in einem fort streitet sich diese materiell übersättigte und dabei intellektuell verkümmerte Gesellschaft über unsaubere Geschäfte, Überarbeitung, unerwiderte Gefühle, allgemeinen Ennui. Keiner kriegt hier, was er braucht, keiner unternimmt etwas dagegen. Der Anwalt Bassow (Primoz Pirnat) flüchtet sich vor der unnachgiebigen Sinnsuche seiner Frau Warwara (Genija Rykova), in Portwein, Bier und Cognac, sie verzweifelt an der Stumpfheit, von der sie sich umgeben sieht.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren