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Burgtheater-BilanzSpiel, Satz und Sieg für Karin Bergmann

Bilanz. Karin Bergmanns Ära als erste Direktorin des Burgtheaters neigt sich dem Ende zu. Ihre Amtszeit stand im Zeichen von drei K: Konsolidierung, Kalkül und Kühnheit. Eine Bilanz.

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Karin Bergmann
„Die Ära am Burgtheater zählt zu den fünf spannendsten Jahren meines Lebens“: Karin Bergmann (65) © (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
 

Das Jahr 2014 wird in mehrfacher Hinsicht in die Geschichte des Burgtheaters eingehen. Die Zeichen standen auf Wirbelsturm, über dem Haus am Ring kreisten bedrohlich die Pleitegeier. Aufgrund von Finanzskandalen in einem bis dahin nicht gekannten Ausmaß fand sich der amtierende Burgherr Matthias Hartmann draußen vor der Tür wieder, die Gerichtssäle wurden zu einer ganz und gar unerwünschten, aber immerhin fast immer bestens ausgelasteten Zusatzbühne. Der Wiener Musentempel schwankte und wankte nicht nur, er wackelte in seinen Fundamenten. Und in aller Öffentlichkeit wurde enorm viel Schmutzwäsche gewaschen. Rasches, rigoroses Krisenmanagement lautete das Stück der Stunde und niemand schien besser geeignet dafür als Karin Bergmann, etliche Jahre lang mit den Hausbräuchen bestens vertraut. Exakt 72 Stunden Bedenkzeit bekam sie, bereits in Pension befindlich, um ihr von allen Seiten erhofftes Ja-Wort zu geben und ein stattliches Himmelfahrtskommando zu übernehmen.

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