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"Die Eroberung Amerikas"Der neue Franzobel-Roman: Ins blutende Herz der Finsternis

In seinem neuen Roman „Die Eroberung Amerikas“ begibt sich Franzobel auf die Spuren der Konquistadoren. Ein Gespräch über blutige Eroberungen und den roten Faden in die Gegenwart.

Der Schriftsteller Franzobel hat einen weiteren "Roman nach wahren Begebenheiten" geschrieben
Der Schriftsteller Franzobel hat einen weiteren "Roman nach wahren Begebenheiten" geschrieben © Julia Heimburger
 

Nach „Das Floß der Medusa“ ist „Die Eroberung Amerikas“ bereits Ihr zweiter „Roman nach wahren Begebenheiten“. Was sind die Schwierigkeiten und Herausforderungen, wenn man als Schriftsteller einen historischen Stoff in Händen hat?
FRANZOBEL: Die Schwierigkeit liegt in der enormen Stofffülle. Ich hatte am Schluss drei volle Bücherregale mit Literatur zum Thema. Hier auszuwählen, war nicht leicht. Und es gibt ja nicht eine historische Wahrheit, sondern viele, je nach Blickwinkel. Ich habe versucht, möglichst nahe an den Fakten zu bleiben, ein paarmal wird geflunkert und ein paar anachronistische Späße habe ich mir auch erlaubt, weil ein Treffen mit dem Ikea-Gründer oder ein erstes Football-Spiel um 1540 sind doch eher unwahrscheinlich.

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