Durch die Qualifikationsförderung für Beschäftigte (QBN) des AMS erhalten steirische Betriebe die Möglichkeit, die Weiterbildung und Kompetenzen ihrer Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter bei laufendem Dienstverhältnis zu unterstützen.

Ohne bürokratische Hürden.

„Die QBN hat eine eindeutige Zielsetzung: Sie soll Arbeitslosigkeit verhindern, bevor sie entsteht. Sie soll auch helfen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die künftigen Herausforderungen der Unternehmer durch Weiterbildung fit zu machen“, beschreibt Karl-Heinz Snobe, Geschäftsführer des AMS, das Ziel der Qualifizierungsförderung für Beschäftigte. Durch eine attraktive Förderung jener Betriebe, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei bestehendem
Dienstverhältnis weiterbilden, soll vor allem einem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. „Gerade bei Frauen und älteren Beschäftigten sehen wir hier einen
Hebel zur Verhinderung eines Fachkräftemangels“, betont Snobe.

Auch die Vorteile für Betriebe liegen auf der Hand: Das AMS finanziert 50 Prozent der Weiterbildungskosten sowie 50 Prozent der Personalkosten ab der 33. Kursstunde. Vollkommen ohne bürokratische Hürden. Doch das Angebot wurde nicht angenommen wie erwartet: „Das AMS Steiermark hat drei Millionen Euro für das QBN reserviert,
aber erst 600.000 Euro wurden beantragt. Die steirischen Betriebe sehen offensichtlich keinen großen Bedarf an diesen Schulungen“, erklärt Snobe die Situation.