Hunderte Schaustücke hat der russisch-orthodoxe Priester und pensionierte Universitätsprofessor Georg Kobro in seinem „Kobro-Kosakenmuseum“ auf dem Hauptplatz in Lienz zusammengetragen. Er bezeichnet die Räumlichkeiten als Dokumentations-, Ausstellungs- und Informationszentrum. „Ursprünglich hatte ich im Jahr 2015 Räumlichkeiten in der Kärntnerstraße angemietet, um für die in Lienz noch verbliebene Kosakengemeinde einen Treffpunkt zu schaffen“, berichtet der Geistliche. Schnell sprach sich herum, dass er die Liegenschaft mit einigen historischen Bildern und Gegenständen ausgeschmückt hatte. „Einheimische Leute übergaben mir ständig weitere Fundstücke, die die Kosaken, meine Vorfahren, damals nach Lienz mitgebracht hatten.“