Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer – insbesondere der Radfahrer – zu erhöhen, setzt die Grohag (Großglockner Hochalpenstraßen AG) auf gezielte Aufklärung statt auf restriktive Maßnahmen wie zeitlich begrenzte Mautregelungen. Radfahrerinnen und Radfahrer werden daher eindringlich gebeten, die Straße bevorzugt zu verkehrsärmeren Tagesrandzeiten zu nutzen. Derzeit fahren 80 Prozent der Radfahrer zur Hauptverkehrszeit. „Die Auffahrt sollte idealerweise frühmorgens zwischen 6 und 7 Uhr – spätestens jedoch bis 8 Uhr – oder alternativ ab 15 Uhr am Nachmittag erfolgen“, empfiehlt Johannes Hörl, Vorstand der Grohag. Zu diesen Zeiten ist das Verkehrsaufkommen deutlich geringer, was sowohl die Sicherheit erhöht als auch das Naturerlebnis intensiver macht.
Radfahrer sollen aktiv informiert werden
Die Grohag bittet in diesem Zusammenhang auch alle Beherbergungsbetriebe in der Region um Unterstützung, indem sie ihre radfahrenden Gäste aktiv über die idealen Auffahrtszeiten informieren. „Nur durch gemeinsames Handeln können wir eine sichere und positive Erfahrung für alle Besucher der Großglockner Hochalpenstraße gewährleisten“, so Hörl weiter. Die Informationskampagne wird in enger Abstimmung mit Experten durch verschiedene Kanäle wie Website, soziale Medien und direkte Kommunikation in Heiligenblut und Fusch an der Glocknerstraße begleitet.