Insgesamt drei Mal schlug ein bisher unbekannter Täter in der Stadtpfarrkirche Maria im Dorn in Feldkirchen zu. Besonders bei seinem letzten Besuch hinterließ er die Kirche in einem verwüsteten Zustand. Bänke wurden umgeschmissen, die Tonanlage beschädigt und auch Bilder an der Wand ruiniert.

Über einen Monat ist seit dem letzten Besuch des Vandalen vergangen, seitdem wurde es ruhig im Hause Gottes. Sehr zur Freude von Peter Artl, dem hiesigen Pastoralassistenten. „Seit dem letzten Vorfall hat es keine Zwischenfälle mehr gegeben und es ist alles in Ordnung.“ Die Kleine Zeitung hat mehrfach über den Vandalismus berichtet. „Ich glaube, dass durch das mediale Echo der oder die Täter verschreckt wurden.“

Wer der oder die Täter sein könnten, bleibt weiterhin ein Mysterium. „Es ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Es gibt auch noch keine Verdächtigen bisher“, meint Artl. Dies bestätigt auch die Polizei Feldkirchen: „Es wird ermittelt.“ Was es aber Neues gibt, ist eine Kamera. Diese befindet sich im Eingangsbereich der Pfarre. „Bis jetzt wurde aber noch nichts Verdächtiges gefilmt“, meint Artl, der hofft, dass der Spuk nun ein Ende hat und kein Vandalismus mehr stattfindet.