Auch das abgelaufene Jahr 2025 hat an der Marke von 1,5 Grad globaler Erwärmung gekratzt. Das geht aus den Daten des europäischen Klimadienstes Copernicus hervor, die am Mittwochmorgen veröffentlicht worden sind. Demnach brachte es das Vorjahr im weltweiten Durchschnitt auf 1,47 Grad über „vorindustrielles“ Niveau – gemeint sind damit die Temperaturverhältnisse in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 2025 landet damit auf Rang 3 der bisher wärmsten, je registrierten Jahre: knapp hinter dem Jahr 2023 mit 1,48 Grad Erwärmung und dem bisherigen Spitzenreiter 2024, das nach Copernicus-Berechnung sogar 1,6 Grad wärmer ausfiel als noch im 19. Jahrhundert üblich.
Klimawandel
Trotz kühlender La-Niña-Phase kratzte 2025 an der 1,5-Grad-Marke
Das Vorjahr brachte es laut dem EU-Klimadienst Copernicus weltweit auf eine Erwärmung von 1,47 Grad Celsius. Antarktis heizte sich auf wie nie zuvor seit Messbeginn.
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