Familienstreit um ÜberlebendenRichterin will das Gezerre um kleinen Eitan beenden

Richterin ruft im Sorgerechtsstreit rund um sechsjährigen Eitan Parteien zur Versöhnung auf. Bub ist seit Seilbahnunglück am Lago Maggiore Vollwaise.

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Eitans Tante Tante Aya Biran (Mitte des Bildes)
Eitans Tante Tante Aya Biran (Mitte des Bildes) © (c) AFP (JACK GUEZ)
 

Man weiß nicht viel über Iris Ilotowich-Segal. Doch die Richterin am Familiengericht in Tel Aviv scheint eine jener Personen zu sein, die im Streit um den kleinen Eitan zu verstehen versucht, was dem Sechsjährigen wirklich helfen würde: Eitan ist der einzige Überlebende des Seilbahnunglücks am Pfingstmontag am Lago Maggiore in Stresa. 14 Menschen starben bei dem Absturz der Gondel, darunter beide Eltern, sein kleiner Bruder und zwei Urgroßeltern.

Die in Italien und Israel lebenden Familien der verstorbenen Eltern liegen seither in einem Sorgerechtsstreit. Richterin Segal entschied, Eitan müsse nach Italien zurückkehren, dort sei der "Ort seines gewöhnlichen Wohnsitzes". Vor allem rief sie zur Versöhnung auf.

Kommentare (2)
illyespresso
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7
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Trauer

ist immer ein egoistischer Zug - übermäßige Trauer zeigt lediglich den übergroßen Egoismus der Großmutter, wie arm sie denn sei, wen sie verloren hat, nicht ihr Enkel...

mobile49
0
12
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so weit kann egoismus gehen

zuallererst sollte doch das wohl des kindes im vordergrund stehen - ausserdem - diese großmutter wird - im gegensatz zu eitan - nicht mehr allzulange leben ,

eitans freunde werden sich doch auch in italien befinden , genau wie seine gewohnte umgebung

ich denke , dass es da wieder einmal nur um geld geht , leider