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Pannen-MeilerErster Reaktor des Atomkraftwerks Fessenheim ist vom Netz

Nach 43 Jahren steht das älteste französische Atomkraftwerk in Fessenheim an der deutschen Grenze vor dem Aus. Zweiter Block des ältesten noch laufenden französischen AKW soll am 30. Juni deaktiviert werden.

Das Atomkraftwerk Fessenheim
Das Atomkraftwerk Fessenheim © (c) APA/AFP/SEBASTIEN BOZON (SEBASTIEN BOZON)
 

Im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim, das seit Jahrzehnten als Sicherheitsrisiko gilt, ist der erste Reaktorblock abgeschaltet worden. Er wurde am frühen Samstagmorgen vom Stromnetz getrennt, wie der französische Energiekonzern EDF mitteilte. Der Vorgang, der am Freitagabend begonnen hatte, verlief demnach wie geplant.

Rund 100 Demonstranten, darunter Bürger Fessenheims und Angestellte des Werkes, protestierten am Abend und in der Nacht gegen die Abschaltung, wie Medien berichteten. Der zweite Block des ältesten noch laufenden Atomkraftwerks Frankreichs soll am 30. Juni vom Netz gehen.

Atomkraftgegner vor allem in Deutschland und der Schweiz hatten sich lange ohne Erfolg für ein Abschalten der beiden Reaktoren eingesetzt. Deutsche Politiker und Umweltaktivisten begrüßten die erste Etappe der Stilllegung. Fessenheim ist seit 1977 in Betrieb.

Nach der Stilllegung beginnen nach EDF-Angaben die Vorbereitungen für die Demontage, die ab 2025 beginnen soll und bis zu 20 Jahre dauern kann. Die französische Atomaufsichtsbehörde ASN hatte zuletzt auch Bedenken an den Plänen dafür geäußert.

Die bisher von EDF vorgelegten Details zu dem Vorhaben seien unzureichend, kritisierte die Behörde. Auf dem Gelände soll anschließend ein deutsch-französischer Gewerbepark entstehen.

Kommentare (1)

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PiJo
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Kostenwahrheit

Die Kosten der Demontage der radioaktiven Abfälle sowie der Endlagerung der ausgebrannten Brennstäbe , die es ja noch nicht gibt, sollten auch der Bevölkerung mitgeteilt werden.
Dann währe das Märchen vom billigen Atomstrom schnell ausgeträumt.
Rund um Österreich wird Atomstrom produziert, aber uns will man ein schlechtes Gewissen machen und Autofahren und Ölheizungen madig machen.
Der Anteil Österreichs am CO 2 Ausstoß beträgt 0,2 %, eine Senkung um 10 % ist nicht einmal messbar.
Die Ökobilanz der Atomstrom produzierender Staaten währe eine andere wenn auch Kosten aller Energie erzeugenden Systeme mit eingerechnet würden, denn 100 000 Jahre schädliche Strahlung ist auch nicht gesünder als Klimawandel.

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