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Globaler Friedensindex 2017Österreich ist das viertfriedlichste Land der Welt

Laut dem Globalen Friedensindex für 2017 ist Österreich ist das viertfriedlichste Land der Welt. An der Spitze liegt - zum zehnten Mal in Folge Island. Nach der Wahl von Donald Trump fielen die USA hingegen auf den 114. Platz.

© dapd
 

Die umstrittene Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat laut dem Globalen Friedensindex für 2017 die innere Einheit des Landes erheblich gestört. Demnach fielen die USA auf der Liste von 163 Ländern weltweit auf den 114. Platz (-11) im Bezug auf ihre Sicherheit, heißt es in dem am Donnerstag vom US-amerikanische Institut für Wirtschaft und Frieden (IEP) veröffentlichten Ranking.

"Wachsende Ungleichheit, eine erhöhte Wahrnehmung von Korruption sowie eine schwindende Pressefreiheit haben alle zu dieser bedeutenden Verschlechterung in den USA (...) beigetragen", sagte IEP-Gründer Steve Killelea. Nordamerika als Ganzes verschlechterte seine Position damit weltweit am meisten, rangiert aber weiterhin als zweitfriedlichste Region hinter Europa.

Island vor Neuseeland und Portugal

Island führt den Index als friedlichstes Land bereits zum zehnten Mal in Folge an, gefolgt von Neuseeland und Portugal auf den Plätzen zwei und drei. Dahinter folgen Österreich und Dänemark. Die beachtliche Verbesserung von Portugal, das Österreich vom dritten Platz in der Gesamtwertung verdrängte, lasse sich durch eine stetige Erholung von seiner Finanzkrise erklären, so IEP, was zu einer höheren internen Stabilität für das Land insgesamt geführt habe, das vor weniger als fünf Jahren noch den 16. Platz belegte.

Die Zahl der Länder, die ein "historisches Ausmaß von Terrorismus" erlebten, stieg auf ein neues Hoch von 23 - darunter Dänemark, Schweden, Frankreich und die Türkei.

Syrien liegt auf letztem Platz

Syrien rangiert zum fünften Mal in Folge auf dem letzten Platz als das am wenigsten friedliche Land weltweit. Die Lage in Afghanistan, im Irak, im Südsudan und im Jemen wird als nur wenig besser eingeschätzt.

Global gesehen sei die Welt 2017 aber friedlicher geworden, sagen die Autoren des Berichts. Insgesamt 93 Länder verbesserten demnach ihre Sicherheitslage, 68 Länder verschlechterten sich. Der Globale Friedensindex misst unter anderem den Einfluss von Konflikten, Terrorismus und die Beziehungen zu Nachbarländern.

Kommentare (11)

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Zum Glück lassen

wir Österreicher alles gefallen. Hat Vor- und Nachteile...

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Viging1537
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Eigenartige Rechnung

Wie kann Tschechien, das angeblich 7 Plätze verloren hat, nun an sechster Stelle sein? Und Afghanistan ist um 2 Plätze zurückgerutscht und nunmehr Zweiter? Ich bitte um eine Erklärung.

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der wurm
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das immer aus allem sofort ein...

.... politikum gemacht werden muß.
Weil ja alle offensichtlich gegen wen/was sind - wißt Ihr überhaupt noch woFÜR Ihr steht?
Oder ist das dann einfach immer das Gegenteil von dem was Eure politischen "Unsympathisanten" machen?

Das ist halt einfach. Muß man nicht denken, gell?

=)

Also ich persönlich find das super, dass wir am Papier so ein friedliches Land sind... nur sagt das noch lange nichts über die Zufriedenheit aus. Wenn man sich die Selbstmordrate ansieht, liegen wir gut im oberen Drittel. Es gibt also Verbesserungspotenzial auf anderen Ebenen. Die es ja auch gibt.

SG,
der Wurm

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handlelightd
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Mich stört ja,

dass immer aus allem politisches Kleingeld gemacht wird. Aber vielleicht meinten Sie eh genau das.

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homerjsimpson
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@wurm

... Die Frage ob Österreich lebenswert oder nicht ist, ist extrem politisch, weil wir von Parteien und Medien dauerbeschallt werden, dass bei uns alles so arg ist (wird) wegen... XY.
Die Tatsache an sich, dass es bei uns sehr lebenswert ist, ist nicht politisch und ja es wäre schön, wenn Medien und Parteien sich wieder besinnen würden, wie lebenswert Österreich ist. Liest man die Medien, meint man alles geht den Bach runter.

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Planck
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Tja,

vielleicht deshalb, weil Frieden (wie auch sein Gegenteil) ein Politikum IST?
Wäre das möglich?

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der wurm
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wobei...

sich streiten ließe, was die schlimmere Triebfeder der Politik ist:
Dummheit, oder Aggression.
Weil irgendwann schließlich auch Dummheit aggressiv macht.

Folgedessen wärs schlau beides aus der Politik zu verbannen.

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der wurm
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witzig....

.... darüber, dass Dummheit in der Politik nix verloren hat sind sich alle einig =)

... nur was Dummheit in der Politik ist, darüber herrscht Uneinigkeit.

Vielleicht ist das einfach ein Teil der Demokratie, Dummheit in der Politik zu fördern. Dann ist zumindest gewährleistet, dass die Dummheit nur ein Teil der Politik ist, sie aber nicht zur Gänze vereinnahmt.

Doch es liegt wohl an den Weisen in unserer Politik, den Dummen das Wasser abzugraben. Nur hoffentlich übersehen die dann vor lauter Graben nicht, dass die Aufgabe der Politik vielfältiger ist, als allein der Dummheit das Wasser abzugraben.
Es wäre doch möglich, dass man überhaupt erst daraus die Guten von den Schlechten unterscheiden kann.
Besser die Dummheit dumm dastehn zu lassen und sich auf das Wesen der Politik zu besinnen - den Dienst an der Bevölkerung.

Politik = Dienstleistung am Bürger

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pantau
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kann nicht sein!

der strache und der kurz-basti sagen es ist schlecht bei uns wegen der vielen kriminellen flüchlinge
wenn die das sagen stimmt das!
fake news!
sarkasm - off

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homerjsimpson
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Das trifft die Österreich-Vernaderer natürlich hart...

... und die sitzen derzeit vor allem bei der FPÖ. Wie sich die Zeiten so ändern (oder eh nicht verändern). Ach ja und der Wirtschaftskammerpräsident meint auch, Österreich sei abgesandelt.
Dabei geht's uns in Österreich richtig gut, was jeder weiß der ein bisserl in die Welt schaut was woanders so abgeht.

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bmn_kleine
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Re kann nicht sein

Alle, die bei Ihrem Post "Daumen nach unten" gedrückt haben und nicht Ihrer Meinung sind, sind entweder bedingungslose Strache/Kurz Follower, sie haben den Inhalt Ihres Posts nicht verstanden oder waren noch nie außerhalb der österreichischen Grenzen...

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