Bei einer Schießerei in einer Synagoge im US-Bundesstaat Michigan ist der mutmaßliche Täter nach Behördenangaben erschossen worden. Es gebe keine anderen bestätigten Verletzten, sagte der Sheriff von Oakland County, Michael Bouchard, am Donnerstag dem Sender CNN. Der Vorfall ereignete sich in der Temple Israel Synagogue im Detroiter Vorort West Bloomfield. Auf Luftaufnahmen war zu sehen, wie Rauch vom Dach des Gebäudes aufstieg.

Zahlreiche Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge eilten zum Tatort. FBI-Direktor Kash Patel sprach auf X von einer mutmaßlichen Fahrzeugattacke mit anschließender Schießerei.

Kinder flüchteten in nahe gelegene Häuser

Die Synagoge Temple Israel wurde 1941 gegründet und hat nach eigenen Angaben mehr als 12.000 Mitglieder. Sie unterhält eine Kindertagesstätte. Örtliche Medien berichteten, einige Kinder seien in nahe gelegene Häuser geflüchtet. Sie wurden mit Bussen weggebracht, um mit ihren Eltern zusammengeführt zu werden. Die Jewish Federation of Detroit teilte mit, ihre Einrichtungen befänden sich unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Sheriff Bouchard erklärte, alle jüdischen Einrichtungen in der Gegend erhielten verstärkten Schutz. Jüdische Organisationen in den USA haben seit dem Beginn der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran Ende Februar die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.