Anna Neatas "Packerl": "Wenn schon scheitern, dann richtig"
In wenigen Tagen erscheint Anna Neatas erster Roman, doch das "Packerl", das in Form des gleichnamigen, über 360 Seiten starken Buches auf dem Tisch eines Wiener Kaffeehausgastgartens liegt, scheint auf sie weniger wie ein Geschenkpackerl als wie eine Paketbombe zu wirken. "Das Buch liegt da wie eine Markierung. Ich denke mir: Was soll das?" Irritierender Weise ist nicht Stolz oder Erleichterung, sondern Wut der erste Begriff, um den das Gespräch mit der Autorin kreist.
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