Weniger gemeldete antisemitische Fälle aber mehr Gewalt
Die Zahl der antisemitischen Vorfälle ist nach den Coronajahren nicht in dem Ausmaß zurückgegangen, wie erhofft. So wurden der von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) betriebenen Antisemitismus-Meldestelle im vergangenen Jahr insgesamt 719 Vorfälle gemeldet, ein Rückgang von 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei handle es sich noch immer um den zweithöchsten Wert seit Beginn der Dokumentation 2008, betonte IKG-Präsident Oskar Deutsch am Montag.
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