Tristesse mit Fliehkraft: "Sommergäste" in der Josefstadt
Kommt da noch was? Oder war's das schon? Diese Fragen, die sich die bürgerliche Intelligenzija in Maxim Gorkis "Sommergäste" stellt, sind auch mehr als 100 Jahre später noch aktuell, wenn sich eine Gruppe von Emporkömmlingen zwischen Freizeitstress und Beziehungskrisen zu Tode langweilt. Im Theater in der Josefstadt ist Elmar Goerden eine in ihrer sprachlichen wie inhaltlichen Aktualisierung bitterböse Analyse der Generation vor der "letzten Generation" gelungen.
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