"Serge" im Akademietheater als flapsige Familienaufstellung
Das Burgtheater setzt wieder auf Yasmina Reza: Anders als bei "Kunst", "Der Gott des Gemetzels" oder zuletzt 2016 "Bella Figura" steht im Akademietheater nun aber kein Theaterstück der französischen Erfolgsautorin auf dem Programm, sondern die Dramatisierung ihres jüngsten Romans "Serge". Und hier liegt auch das Problem: Trotz der soliden Inszenierung der britischen Regisseurin Lily Sykes, die auch bei der Textfassung mitverantwortlich ist, vermisst man den gewohnten Biss.
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